Ein Projekt für die Integration junger Leute

Dortmund..  In Anwesenheit von Landesarbeitsminister Guntram Schneider ist im katholischen Sozialinstitut Kommende Dortmund das Reinoldus-Haus eingeweiht worden. Im ehemaligen Direktoratsgebäude stehen nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen zehn Doppelzimmer bereit, die von Jugendlichen während der Seminare der Kommendestiftung „beneVolens“ genutzt werden können.

In den Projekten der Stiftung soll Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen in erster Linie bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung geholfen werden.

Großzügige Unterstützung

Dazu wird vor allem auf Hilfe zur Selbsthilfe gesetzt, um den Jugendlichen so die soziale Integration zu erleichtern. In Zukunft arbeitet die Kommende für die Projekte auch mit dem Mannheimer Verein Starkmacher zusammen.

Ermöglicht wurde der Umbau des Reinoldus-Hauses durch die großzügige Unterstützung der Reinoldigilde. Obermeister Heinz-Herbert Dustmann betonte, dass die Gilde immer dankbar für unterstützenswerte Projekte sei, weil sie qua ihrer Statuten das Gemeinwohl und insbesondere Jugend und Soziales fördern wolle. Oberstes Ziel sei dabei ein verantwortungsbewusstes Zusammenleben in der Stadt durch Gemeinschaft und ein verständnisvolles Miteinander.

Landesarbeitsminister Guntram Schneider dankte der Reinoldigilde und der Kommende ausdrücklich für ihr langjähriges, beispielhaftes Engagement. Die Bedeutung von privaten Initiativen für die Zivilgesellschaft könne man nicht hoch genug bewerten, betonte er.

Negativtrends stoppen

Eine auf Prävention von Gewalt oder Sucht ausgerichtete Sozialpolitik sorge seiner Meinung nach für die nötige Nachhaltigkeit und könne Negativtrends stoppen. Handlungsbereitschaft wie sie in der Kommende und der Reinoldigilde anzutreffen sei, könne dabei als beispielhaft gelten.

 
 

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