Ein „Herz aus Stahl“ schlägt für Hohenlimburg

Schreibt gerne Gedichte und Kurzgeschichten: Andreas Schulz (46)
Schreibt gerne Gedichte und Kurzgeschichten: Andreas Schulz (46)
Foto: WP
Er bezeichnet sich selbst als Patriot, obwohl er bekennen muss, in den 90er Jahren nach Hagen „ausgewandert“ zu sein.

Hohenlimburg..  Er bezeichnet sich selbst als Patriot, obwohl er bekennen muss, in den 90er Jahren nach Hagen „ausgewandert“ zu sein. „Damals habe ich in Hohenlimburg keine Immobilie gefunden“, erzählt er. Dennoch ist Andreas Schulz seiner Heimatstadt treu geblieben, schließlich arbeitet der einstige Hoeschianer bereits seit 17 Jahren beim heimischen Kaltwalzunternehmen Bilstein. Schon immer hat ihn die Geschichte Hohenlimburgs fasziniert. In der ehemaligen Schlossbibliothek hat er als Kind Sagenbücher verschlungen. „Ich weiß gar nicht, wo diese abgeblieben sind?“ Das Schreiben von Kinderbüchern, Kurzgeschichten und auch Gedichten hat ihn sein Leben lang begleitet. Jetzt hat ihn Herbert Grönemeyer mit seinem Song „Bochum“ inspiriert. „Den habe ich gehört und gedacht, damit hat er sich ein Denkmal gesetzt. Deshalb habe ich das Gedicht ,Hohenlimburg’ geschrieben“, berichtet der 46-Jährige, der sich als Nahmeraner gerne an seine Schulzeit erinnert. „Gernot Burgeleit war mein Klassenlehrer. Er hat mich zum Schreiben gebracht.“

In seiner Freizeit beschäftigt sich Schulz mit Geocaching. Insbesondere die unter Naturschutz stehende Hünenpforte mit ihrer sagenumwobenen Geschichte interessiert den umweltbewussten Hobbyautor. Für ihn ist es deshalb unverständlich, dass die besondere Geschichte der Hünenpforte von den Hohenlimburgern nicht intensiver genutzt und in den Blickwinkel der Bevölkerung gerückt wird. „In Ennepetal taucht im Stadtbild häufig ein Fuchs auf. In Hohenlimburg nicht.“

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