Dieter Bohlen hilft Lindsay aus Hagen in nächste DSDS-Runde

Lindsay Traore aus Hagen versucht die Jury bei „Deutschland sucht den Superstar“ (v.l.) H.P. Baxxter, Vanessa Mai, Michelle und Dieter Bohlen von sich zu überzeugen.
Lindsay Traore aus Hagen versucht die Jury bei „Deutschland sucht den Superstar“ (v.l.) H.P. Baxxter, Vanessa Mai, Michelle und Dieter Bohlen von sich zu überzeugen.
Foto: RTL / Stefan Gregorowius
  • Lindsay singt Hit von Whtiney Houston
  • Schülerin aus Hagen unter den besten 120 Kandidaten.
  • Jetzt geht es um eine Reise nach Jamaika.
  • Lindsay singt Hit von Whtiney Houston
  • Schülerin aus Hagen unter den besten 120 Kandidaten.
  • Jetzt geht es um eine Reise nach Jamaika.

Hagen.. Sie redet schnell. Schrecklich schnell. So schnell, dass der gemeine Reporter beim Telefon-Interview den Höhrer unter die Schulter klemmt, den Kugelschreiber in atemberaubender Geschwindigkeit über seinen Block fliegen lässt und anschließend nur mit Mühe das Geschrieben entziffern kann. Da steht dann aber ein Satz wie dieser: „Dass ich den Dieter als Joker nehme, dass war für mich von vornherein klar. Das ist jemand, der so unendlich viel erreicht hat. Zu dem schaue ich auf.“

DSDS Gesagt hat diesen Satz Lindsay Traore, 18 Jahre jung, Schülerin am Ricarda-Huch-Gymnasium. Und der Dieter, der Poptitan aus Tötensen, war am Samstag bei der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ für das Energiebündel mit dem Ziel Abitur vor Augen ein Segen. Seine Stimme war es, die Lindsay unter die besten 120 Sänger der Show gebracht hat.

Mit Freundin und Mutter zur Aufzeichnung

Köln, MMC-Studios: „Ich war den ganzen Tag da“, sagt Lindsay, die mit ihrer besten Freundin und ihrer Mutter zur Aufzeichnung der Sendung gefahren ist. „Auf einem Monitor konnten wir verfolgen, wie sich die anderen vor der Jury geschlagen haben. Höchstens jeder Zehnte ist genommen worden. Da kommt man schon ins Grübeln.“

Die Zeit aber vergeht. „Und vor lauter Aufregung“, sagt Lindsay, „kommt einem das Warten vor dem Auftritt gar nicht so lange vor.“ Einen Auftritt, an den sie sich zunächst kaum erinnern kann. „Ich sollte ja sofort danach Interviews geben“, sagt sie, „dabei wusste ich im ersten Moment kaum, was ja nur ein paar Sekunden vorher passiert war.“

Mit Freunden hat sie am Samstag die Sendung geschaut. Und jetzt weiß und realisiert sie, was passiert ist: Sie hat vor der Jury gestanden und „I wanna dance with somebody“ von Whitney Houston gesungen. Anschließend hatte sie sich der Kritik gestellt. Und die war nicht ohne.

Beispiel gefällig: „Du bist echt eine witzige Type. Es macht Spaß dir zuzugucken, aber weniger dir zuzuhören“, so H.P. Baxxter, Sänger der Formation Scooter. „Das ist echt brutal.“ Erstes Nein. – Und: „Genauso wie du redest, singst du auch“, so Schlagersängerin Michelle. „Es wird dann irgendwann sehr hektisch und dadurch auch anstrengend. Du hast es nicht schlecht gesungen, aber deine Stimmfarbe ist schwierig. Die knallt mir voll gegen den Kopf. Ich würde dir ein Nein geben.“

Immerhin: Vanessa Mai („Du hast echt Hummeln im Hintern. Ich glaube, mit dir kann es witzig werden. Du kriegst von mir ein Ja.“) und Dieter Bohlen („Du bist durchgeknallt, verrückt und bescheuert, und deswegen gehörst du hier auch her, finde ich. Ja.“) sehen’s anders. „Zweimal ,nein’ – da war ich im ersten Moment schon ein bisschen enttäuscht“, sagt Lindsay Traore, „aber auf der anderen Seite hab’ ich gedacht: Du bist im Recall.“

Recall steht an - dann vielleicht nach Jamaika

In dem Recall, der jetzt folgt und am 5. März ausgestrahlt wird, geht es für Lindsay um den Einzug in die Runde letzten 32 Kandidaten. Falls sie das schafft, reist sie mit Jury, Crew und ihren Mitstreitern nach Jamaika, wo es darum geht, sich für die Live-Shows zu qualifizieren.

 
 

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