Die Kiosk-Besitzer in Hagen sind in großer Sorge

Das Büdchen-Problem Ihr habt doch sicher auch schon mal etwas an einem Kiosk gekauft. Klar, eine gemischte Tüte, Sticker-Bilder, ein Eis, etwas zu trinken, eine Zeitschrift oder vielleicht etwas noch ganz anderes. Ein Kiosk hat sowas alles. Auf kleinem Raum und für zwischendurch. Wer mal eben etwas auf die Schnelle benötigt, ist bei einem Büdchen, wie der Kiosk auch genannt wird, goldrichtig. Die Inhaber solcher kleinen Kioske stehen häufig Tag und Nacht hinter dem Tresen, um ihr Geld zu verdienen. Tage, an denen sie besonders gut Geld verdienen, sind Samstag und Sonntag. Samstags zum Beispiel gehen viele Leute vor oder nach dem Feiern noch beim Kiosk vorbei, um sich Getränke zu kaufen. Und Sonntag ist der Tag, an dem der Kiosk von Menschen besucht wird, die unter der Woche etwas ganz Bestimmtes vergessen haben und es hier auf die Schnelle noch bekommen, ohne weit fahren zu müssen. Doch jetzt gibt es ein Problem. Die Stadt Hagen hat allen Kioskbesitzern mitgeteilt, dass sie samstags ihren Kiosk schon um 22 Uhr schließen müssen und sonntags nur noch fünf Stunden lang geöffnet haben dürfen. Das steht so nämlich in einem Gesetz, in dem es um die Öffnungszeiten von Läden in Deutschland geht. Jetzt haben viele Büdchen-Besitzer Angst, dass ihnen wichtige Einnahmen wegbrechen und sie ihren Kiosk so vielleicht nicht mehr betreiben können. Sie haben sich einen Anwalt genommen. Foto: Archiv/MK

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