Die Gamescom: Abtauchen in virtuelle Sphären

Köln.  Es lässt das Herz eines jeden Gamers höher schlagen! Am Donnerstag öffnete um 10 Uhr die Computer- und Spielemesse „Gamescom“ ihre Tore für tausende von Besuchern. Auch die „Lautschrift“ sah sich zur Eröffnung einmal genauer um.

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen

Bereits morgens vor dem Beginn strömten die leidenschaftlichen Zocker auf das Gelände der Köln-Messe und warteten auf den Einlass. Doch dieses Jahr waren einige Änderungen für die Messetage vorgesehen, welches mit viel Geduld im Eingangsbereich einher gehen sollte. Es gab nämlich genaue Taschenkontrollen. Aufgrund der jüngsten Terroranschläge wurden die Sicherheitsmaßnahmen für die Massenveranstaltung deutlich verschärft. Daher wurde im Voraus geraten, Taschen möglichst zu Hause zu lassen. Die Präsenz von Security-Personal war ebenfalls deutlich zu spüren.

Cosplayer mussten auf ihre Waffennachbildungen dieses Mal verzichten, um die Besucher nicht zu verschrecken. Vor dem eigentlichen Eintritt wurden die Menschen in „Besucher mit Taschen“ und „Besucher ohne Taschen“ separiert und am Ende der Kontrollen wieder zusammengeführt. Trotz eines noch stärker scheinenden Andrangs an Besuchern als im vergangenen Jahr und den Taschenkontrollen blieb am Donnerstag ein Chaos an den Eingängen aus. Die Besucher wurden zügig und organisiert weiter zu den Hallen geleitet.

Der Trend: Virtual Reality

Endlich angekommen, gab es zehn Hallen, die eine große Vielfalt an Angeboten rund ums Thema Gaming boten. Natürlich standen im Mittelpunkt die öffentlichen Hallen 5 bis 10, in denen es rund um (PC)Spiele ging. Erweiterungen beliebter Spiele gab es zu sehen wie: Fifa 17, Mafia 3, Final Fantasy VX oder Titanfall 2, aber auch Newcomer wie Detroit: Become Human und The Last Guardian von Sony sowie Dropzone etc.

Besonders auffällig war der Zuwachs von Virtual-Reality-Ständen. Die besondere 360-Grad-Brille, mit der man komplett in die Spielewelt abtauchen kann und Teil des Spiels wird, war der Trend schlechthin auf der Messe.

Extreme Warteschlangen

Wer allerdings hier eines der noch unveröffentlichten und heiß begehrten Spiele und Gerätschaften „anzocken“ will, der muss sich einen Campingstuhl und ein paar Snacks bereit stellen. Und das ist kein Scherz!

Überall - vor allem an den beliebten und bekannten Spielen - erreichen die Warteschlangen auch dieses Mal wieder extreme Längen und haben Wartezeiten von mehr als zwei Stunden.

Wer sich aber nicht dort anstellen will, der muss keine Angst haben, dass es sich nicht lohnt. Ein Rundgang durch alle Areale ist sehenswert. Im legendären Cosplay-Village tummeln sich verkleidete Comic- Superhelden, Videospiel-Charaktere sowie mystische Elfen und Feen.

Die Fanshop-Area ist eine Halle voller Spiel-Merchandise und gibt die Möglichkeit, einen Einkaufsbummel zu unternehmen.

In der Halle „Family & Friends“ haben Familien mit ihren Kindern die Möglichkeit, eine Auszeit vom Trubel zu bekommen. In kindgerechter Atmosphäre.

Wer noch keine Karten für die verbleibenden Tage der Gamescom hat, könnte Schwierigkeiten bekommen. Bereits der Donnerstag war ausverkauft. Erst am Nachmittag, wenn Besucher die Messe verlassen, könnte man noch eine Chance auf ein Tagesticket haben.

 
 

EURE FAVORITEN