„Der OB braucht Zeit“

ZHerz und Verstand waren bis vor einem Jahr nicht zwingend bei den Vorgängern zu erkennen. Nun schon. Vielleicht etwas zu viel drumherum zum Kerngeschäft, dafür top vernetzt und immer gut informiert. Den ein oder anderen großen Coup wird der OB bestimmt noch machen.

ZIdeen wie ein Parkraumbewirtschaftungskonzept werden nicht verfolgt, Sparen an richtiger Stelle (z.B. Abschaltung der Lampen Volmetalstr. für ca. 38 000 Euro jedes Jahr) wird nicht angegangen, es wird eine Giftmülldeponie in Wehringhausen zugelassen (die Folgegenerationen wird’s freuen), Leerstand von Stadtimmobilien, schlechter Immobilienverkauf von Stadtgebäuden.

ZNicht viel, außer dass Schulen geschlossen werden, die eigentlich, meiner Meinung nach, dringend benötigt werden.

ZIch bin nicht immer mit Schulz auf einer Linie. Trotzdem: immer an den Menschen, viel vor Ort.
Ich glaube, er tut unserer Stadt gut. Hoffentlich! Und bitte: Zeit lassen. Es geht hier nicht um die Bundesliga. Dieser Trainer verdient und braucht mehr Zeit.

ZEr wirkt sympathischer und näher an den Leuten als Herr Dehm. Bei Fragen redet er nicht um den heißen Brei herum, auch wenn einem seine Antworten nicht unbedingt immer gefallen (Azubi-Übernahme etc.). An sich hat er bei mir ein positives Grundbild hinterlassen, aber nach einem Jahr kann man noch kein finales Urteil fällen.

ZSchließlich kann auch ein Oberbürgermeister nicht über das Wasser gehen, man sollte ihm schon Zeit lassen, das wäre nur fair. Ich kann ihm bei der Haushaltslage dieser Stadt nur Respekt zollen, dass er sich dieses Amt „aufgebürdet“ hat. Für Veränderungen braucht es eben Zeit.

ZFür unsere Hunde macht er nichts. Wir warten ewig und ewig auf unsere Hundewiese im Hameckepark. Wir zahlen nur schön in die Kasse ein.

ZEr hat einiges versprochen und sich nicht daran gehalten. Er wusste vorher, dass diese Stadt kein Geld hat. Jetzt haben wir wieder einen, der nichts macht. Der einzige Vorteil ist: Er kommt sympathischer rüber. Das sagt aber nichts über seine Qualität aus.

ZSo lange wir alle nicht vergessen, dass ihm der Rat und manchmal auch die eigene Verwaltung ans Bein pieseln und eben nicht eine Koalition der Vernunft bilden, ziehe ich den Hut.

ZIch halte Herrn Schulz für einen guten OB. Ich freue mich, dass er sich bereit erklärt hat, unsere Stadt, ihre Schulden, Altlasten und all die Querelen innerhalb der Kommune zu schultern. Was er jetzt braucht, ist Zeit.

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