Das Thema Sparen hat auch den ...

... SPD-Unterbezirksparteitag gestern beschäftigt. Die Sozialdemokraten haben sich darauf geeinigt, gemeinsam mit allen anderen Fraktionen in der Stadt einen Konsens zu erzielen.

Nach Wunsch der SPD soll damit klar werden, daß die Parteien alle erdenklichen Mühen auf sich nehmen, um Geld einzusparen. Da Hagen aber an einem sogenannten strukturellen Defizit leidet, reicht das Sparen allein nicht aus. Soll heißen: In Hagen kommen viele Steuereinnahmen überhaupt nicht an, und durch die Gebietsreform in den 70er Jahren wurde die Stadt ohnehin benachteiligt. Es fehlen zum Beispiel ausreichend Gewerbeflächen. Um das große Finanzloch zu stopfen, braucht Hagen Hilfe vom Land und vom Bund. Über dieses Thema will die SPD eine einheitliche Position aller Fraktionen herbeiführen. Gemeinsam könnte man bei Anfragen an Land und Bund besser auftreten. Außerdem hat der Parteitag den Unterbezirkschef Wolfgang Jörg beauftragt, Gespräche mit den umliegenden Gemeinden im Ennepe-Ruhr- und dem Märkischen Kreis sowie mit Dortmund zu führen. Ziel: Man könnte sich zum Beispiel Verwaltungsaufgaben teilen oder sich gemeinsam um Strukturprogramme bewerben. Der Vorstoß einiger Sozialdemokraten, Hagens Status als kreisfreie Stadt aufzugeben, ist dagegen zunächst vom Tisch.

 
 

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