CDU denkt in Richtung Zukunft

Hagen..  Der Start des Zukunftskonzeptes „Hagen 2030/2.0“ ist in den Augen der Hagener CDU-Spitze mit Schwung gemacht. Ziel ist es, konkrete Zukunftspfade für mehr Standortattraktivität und Erfolgsgeschichten aufzuzeigen, damit es in Hagen gemeinsam gelingt, die Herausforderungen zu bewältigen.

Die Grundlage der Arbeit bildet das CDU-Impulspapier „Hagen 2030: Leben und Arbeiten“, das während des Kommunalwahlkampfes an den Start ging. Entsprechend spiegelte sich das CDU-Impulspapier „Hagen 2030“ auch im Kommunalwahlprogramm wider und wurde zur Grundlage der Gespräche zur „Allianz der Vernunft“, die OB Erik O. Schulz unterstützt. Nun geht es unter der Regie des Projektleiters Dr. Peter Krauss-Hoffmann darum, die Thesen mit Leben zu füllen und konkrete Gestaltungswege aufzuzeigen.

In den vier großen Themenfeldern „Demografie“, „Wirtschaft & Arbeit“, „Bildung“ und nicht zuletzt „Stadtentwicklung“ werden dazu konkrete Vorschläge erarbeitet, um die Stärken der Stadt aufzuzeigen und Potenziale für eine gute ökonomische und soziale Entwicklung auf den Tisch zu bringen.

Optimistischer Projektstart

Der CDU-Kreisvorsitzende und Initiator Christoph Purps zeigt sich weiterhin optimistisch: „Der tolle Projektstart verpflichtet uns, am Ziel zu arbeiten, Hagen nach vorne zu bringen.“ Es könne doch nicht sein, dass über Themen wie die zu hohe Feinstaubbelastung in der City nur lamentiert werde oder integrierte Ansätze zu den Folgen großer Infrastrukturmaßnahmen wie der Bahnhofshinterfahrung völlig fehlten. „Wir müssen stärker in die Zukunft denken. Dazu bringen wir als CDU das Konzept Hagen 2030/2.0 auf den Weg“, so Purps. Bis zum nächsten Treffen im Dezember sollen die Themenfelder aufgearbeitet werden.

Das Konzept wird aber nicht nur aus der CDU-Feder kommen: Die Zwischenergebnisse des CDU-Kernteams werden zunächst in einer „Rückkopplungsschleife“ mit Fachexperten, Unternehmen und Verwaltung aus Hagen und Umgebung besprochen und Beispiele guter Praxis bis Februar 2015 gesammelt. Im April 2015 wird dann der Rohling des Konzeptes in den Gremien der CDU und dann ab Juni 2015 in vier Hagener Bürgerforen zur Diskussion gestellt.

Phase der Nachbesserung

Dabei soll verifiziert werden, ob die richtigen Fragen gestellt und konkrete Lösungswege aufgezeigt werden konnten und wo Nachbesserungen nötig sind. Ab August 2015 geht das Konzept „Hagen 2030“ dann in die Abstimmungsphase mit den Partnern aus der „Allianz der Vernunft“.

 
 

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