Kommentar

Beschämender Weg für Hagen

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Die Ärmsten der Armen müssen jetzt teilen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren: Das ist ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft und für unsere Stadt. Über Jahre hinweg gelingt es nicht, Menschen in Hagen so in Arbeit zu bringen, dass sie für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen können. Die Gründe mögen Vielfältig sein. Und in einigen Fällen liegen sie auch bei den Betroffenen.


Und trotzdem: Es gibt Rentner, deren Rente für das Nötigste nicht reicht. Es gibt Familien, die trotz Arbeit der Eltern nicht über die Runden kommen. Und es gibt Alleinerziehende, die von ihrem geringen Auskommen nicht einmal eine Schulausstattung kaufen können. Und die Zahl nimmt zu. Der Weg, den die Caritas jetzt einschlägt, ist der richtige. Für die Stadt ist er beschämend. Jens Stubbe

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