Bekenntnis zur Region und ihren Interessen

Vor den Sitzungen des Finanzausschusses und des Aufsichtsrates positioniert sich Vorstandssprecher Ivo Grünhagen zur Enervie-Lage:

1 Mit welcher Erwartung und mit welchen Zielen gehen Sie in die Sitzungen der Gremien?

Ich erwarte, dass der Aufsichtsrat und sein Finanzausschuss gemeinsam mit allen im Unternehmen durch diese - von Enervie nicht verschuldete - schwierige Phase gehen. Die gesamte deutsche Energiewirtschaft leidet unter den Fehlsteuerungen der Energiewende. Deswegen ist es gerade jetzt wichtig, gemeinsam zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten. Wir wollen konstruktiv zusammen arbeiten und die bestmöglichen Lösungen für Enervie finden.

2 Was erwarten Sie von den Anteilseignern?

Es geht im Moment neben allen operativen Problemen natürlich auch um den Wert der Beteiligung der jeweiligen Anteilseigner. Das ist nicht nur legitim, das ist ein berechtigtes Interesse. Enervie steht weiter für eine Bündelung regionaler Einzelinteressen in der Energieversorgung, so der Gründungsgedanke. Diese Idee bietet auch für die Zukunft große Chancen. Unser Unternehmensverbund steht nicht zum ersten Mal vor erheblichen Herausforderungen, vielleicht ist die Energiewende die größte. Die Aktionäre des Unternehmens haben immer sehr verantwortungsbewusst gehandelt.

3 Erwarten Sie eine Vertrauensdiskussion rund um den Vorstand?

Herr Höhne, Herr Struwe und ich arbeiten derzeit sehr intensiv und sachorientiert an den Themen. Das steht im Vordergrund. Selbstverständlich brauchen auch wir Vertrauen in unsere Arbeit.

 
 

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