Beim Thema Integration ist der Sport unschlagbar

Ein Kommentar zum Thema Sport in Hagen von Lokalsport-Redaktionsleiter Rainer Hofedietz.
Ein Kommentar zum Thema Sport in Hagen von Lokalsport-Redaktionsleiter Rainer Hofedietz.
Foto: Michael Kleinrensing

Sport erhält die Gesundheit, erfüllt soziale Aufgaben, fördert die Integration und vieles mehr. Ohne seine Sportkultur wäre Hagen um einiges ärmer. Die Vielfalt, für die der heimische Sport steht, macht ihn besonders attraktiv. Wenn wir vom Fußball, der ein Mauerblümchendasein fristet, einmal absehen.

Immerhin gibt es trotzdem ein Stadion mit 18 000 Plätzen. Ein paar Tage fehlen noch, dann jährt sich die Einweihung der ausgebauten Sporthalle am Ischeland zum fünften Mal. Im Herbst 2010 war die Freude darüber groß, endlich mehr als 3000 Basketball-Fans unterbringen zu können und damit die Ligaauflagen zu erfüllen. Heute wird längst an eine größere Halle gedacht. Wie realistisch das ist, muss die Zukunft zeigen.

Der Sport steht nie still. Die Rahmenbedingungen ändern sich und erfordern Anpassungen. Dass die Volmestadt wieder wächst, nicht zuletzt durch die Aufnahme von Flüchtlingen, muss bei den Planungen berücksichtigt werden. Ging man lange davon aus, dass der demographische Wandel demnächst weniger Sportstätten erforderlich macht, so geht der Trend momentan wieder in die andere Richtung. Den Status quo zu erhalten, ist das Mindeste, was sein muss.

Gerade bei der Flüchtlingsthematik kann kaum ein anderer Bereich so viel leisten wie der Sport. Günstiger ist Integration nicht machbar.

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