„Ansehen des Theaters bewusst Schaden zugefügt“

ZIch bedaure die Entscheidung von Frau Caron, gleichwohl müssen wir ihren Schritt ­respektieren. Nachdem sich die ­Findungskommission sowie der Aufsichtsrat der Theater gGmbH mehrheitlich für sie ausgesprochen hatten, wollte sich Frau Caron in der kommenden Woche im Rat der Stadt Hagen vorstellen. Auch für mich wäre dies die erste Gelegenheit gewesen, Frau Caron kennenzulernen – worauf ich mich bereits sehr gefreut hatte. Über die Gründe, die Frau Caron zu ihrem Rückzug bewegt haben, will ich an dieser Stelle nicht spekulieren. In den ­vergangenen Tagen hat sich jedoch bei mir der Eindruck verfestigt, dass auch aus dem Theater heraus gegen die demokratisch getroffene Entscheidung zur Bestellung von Dominique Caron gearbeitet worden ist. Dies finde ich ausgesprochen bedenklich! Damit ist meiner festen Überzeugung nach auch dem Ansehen unseres Theaters ganz bewusst ein immenser Schaden zugefügt ­worden.

Oberbürgermeister


Geschäftsführerin Neue Eutiner Festspiele gGmbH


ZIch bin völlig überrascht von dieser Entwicklung. Aber wir müssen die Entscheidung von Frau Caron respektieren. Im Vordergrund muss nun stehen, wie es am Theater weitergeht. Immerhin haben wir bei einer neuen Ausschreibung dank der Arbeit einer Kommission mehr Klarheit, wie die 1,5 Millionen Euro am Theater Hagen eingespart werden sollen. Und so sehr ich den Weggang von Ricardo Fernando und Werner Hahn auch bedauere – auch diese beiden Stellen könnte ein neuer Intendant nun besetzen.

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