Annette Kurschus von Klangzauber in Kirche begeistert

Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, stattete Pastor Dr. Thorsten Jacobi einen Besuch ab und erfreute sich an der Illumination in der reformierten Kirche Hohenlimburg.
Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, stattete Pastor Dr. Thorsten Jacobi einen Besuch ab und erfreute sich an der Illumination in der reformierten Kirche Hohenlimburg.
Foto: WP
Die „Nacht der offenen Kirchen“ ist in Hohenlimburg, dank der Stadtkirchenarbeit von Pfarrer Dr. Thorsten Jacobi, ein fester Programmpunkt im Jahreskalender geworden. Am Sonntagabend erstrahlte die reformierte Kirche bereits zum fünften Mal in einer farbenprächtigen Illumination.

Hohenlimburg.. „Das ist Kirche bei Gelegenheit. Kirche für Laufkundschaft“, scherzte Dr. Jacobi, traf damit jedoch den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Denn Besucher konnten kommen und gehen, wie es ihnen gefiel. Die Kirche bot ihren Gästen die Möglichkeit, in den Bänken Platz zu nehmen und den beruhigenden Klängen von Jazzmusiker Stefan Heidtmann zu lauschen, der zudem Blütenimpressionen auf eine Leinwand projizierte. Gepaart mit der aufwendig und abwechslungsreich inszenierten Illumination von Christian Linde („Acoustic Network“) avancierte die Kirche zu einem Ort der Ruhe und Entspannung.

Als besonderen Gast begrüßte Dr. Jacobi die neue Präses der Evangelischen Kirche in Westfalen, Annette Kurschus.

„Man hat hier die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Ich habe es sehr genossen, mich einfach setzen zu können, zu sehen und zu hören, und dabei einfach mal nichts tun“, freute sich Annette Kurschus, die die Veranstaltung sehr lobte.

Auch für Pfarrer Dr. Thorsten Jacobi ist dieses Event immer wieder ein wichtiges Angebot.

„Ich habe auch heute wieder festgestellt, dass mir rund ein Viertel der Besucher unbekannt waren. Die Nacht der offenen Kirchen trägt somit dazu bei, dass wir Menschen erreichen können, die wir sonst nicht erreicht hätten“, bilanzierte er den Abend.

Zu vorgerückter Stunde wechselte das musikalische Programm. Der Hohenlimburger Jens Rehbock sorgte mit Klangschalen, zum Teil selbst gebauten Saiteninstrumenten und einem Gong für ein tiefenentspannendes Klangkonzert. Wer sich Zeit nahm und sich auf die beruhigenden Klänge einließ, konnte sich ein Stück weit auf die Reise in sein inneres Selbst begeben. „Es hat etwas Meditatives. Wenn man sich darauf einlässt, kann man seinen Körper bis in die Zellen hinein entspannen und zu völliger Ruhe finden“, erklärte der Hohenlimburger. Er fertigt seine Instrumente in den meisten Fällen selbst und erfährt immer mehr Zuspruch für sein außergewöhnliches Hobby. Den Besuchern der reformierten Kirche gefiel das völlig neue Klangerlebnis.

EURE FAVORITEN