An die Nachfahren denken

Windrad-Pläne im Hagener Süden.

In den geplanten Windkraftanlagen sehen wir einer Verschandelung der Natur und Umwelt. Fraglich ist auch, ob das ökologische Interesse dem finanziellen Aspekt wirklich vorgezogen wird. Man müsse auch an die Nachfahren denken. Dieses ist doch wohl nur finanziell gemeint, denn wir können uns nicht vorstellen, dass unsere Kinder es toll finden, in einer verspargelten Naturlandschaft zu wohnen. Wenn man nur bedenkt, wie viele Zuwege verbreitert werden müssen, um mit entsprechenden Lastwagen den Bau und den Transport der riesigen Windkraftanlagen zu bewerkstelligen. Da müssen Wirtschaftswege auf mindestens acht Meter verbreitert werden, um Bauteile der Anlagen und jede Menge Beton mit Mischfahrzeugen für die 3500 Kubikmeter großen Betonsockel pro Windkraftanlagen zu transportieren. Nichts gegen regenerative Energie, aber der Bestand auf den Dahler Höhen reicht doch wohl. Muss man die Sache unbedingt wegen finanzieller Habgier auf die Spitze treiben? Richtig mag sein, dass die Windräder die Waldbesitzer bzw. die Investoren nicht stören, aber damit sprechen sie nicht für alle Anwohner des Hagener Südens.

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