Akkordeon-Orchester überzeugt mit Rhythmus und Schwung

Das Hohenlimburger Akkordeonorchester sorgte für einen musikalischen Hochgenuss.
Das Hohenlimburger Akkordeonorchester sorgte für einen musikalischen Hochgenuss.
Foto: WP
Auf diesem Pfad folgte das Publikum den Musikern des Hohenlimburger Akkordeon-Orchesters gern: Zu ihrem Jahreskonzert am Samstag und Sonntag begaben sich die Musiker auf die „Ruta Panamericana“, der Verbindungs-Schnellstraße zwischen Nord- und Südamerika, um ihr Publikum mit Liedern vom amerikanischen Kontinent zu erfreuen.

Hohenlimburg. Den Auftakt machte das Akkordeon-Orchester mit einer schmissigen Version der Cowboy-Filmmusik „Die glorreichen Sieben“. Unter dem gewohnt souveränen Dirigat von Jürgen Lollert griffen die Akkordeonisten schwungvoll in die Tasten und zeigten beim argentinischen „Tango“ und einem „Samba Negra“, welche Rhythmus-Qualitäten in ihnen stecken.

Schumacher als Reiseführer

Als „Reiseführer“ begleitete Hans-Dieter Schumacher die Zuschauer mit heiteren Moderationen durch das Programm.

Im zweiten Teil des Konzerts sorgten vor allem der mitreißende Filmtitel aus „Fluch der Karibik“ und ein Medley des französischen Chansonniers Gilbert Becaud für beste Unterhaltung. Zuvor allerdings gab es noch frischen Wind auf der Bühne: Dafür sorgte das Lüdenscheider Bläserensemble „Windstärke 8“, die als Mitwirkende für das Jahreskonzert gewonnen werden konnten.

In passender Ergänzung zu den Tastenmusikern brachten die acht Bläser weiteren Schwung in das Jahreskonzert des Hohenlimburger Akkordeon-Orchesters. Denn so verschieden seien die beiden Instrument-Gruppen gar nicht, wie dem Publikum augenzwinkernd erklärt wurde. „Die Akkordeonisten und wir musizieren beide mit Luft, wir nur etwas lauter“, erklärte Jürgen Heller, Leiter des Bläser-Oktetts, nicht ohne Schmunzeln.

Genauso gut aufgelegt waren auch seine Mitspieler. Gemeinsam öffneten sie das „Great American Songbook“ für das Publikum und spielten einige der bekanntesten Beispiele der amerikanischen Unterhaltungsmusik: Glenn Millers „Moonlight Serenade“, „S’Wonderful“ von George Gershwins und „Chattanooga Choo Choo“.

Rote Rosen für eine blaue Lady

Passend zum kreativ gestalteten Bühnenbild ließen sie auch „Red Roses for a Blue Lady“ erklingen.

Den Zuhörern gefiel der Gastauftritt, in der Pause waren viele positive Stimmen über „Windstärke 8“ zu vernehmen. Doch nicht nur einzeln konnten die Ensembles der Bläser und Akkordeonisten ihr Publikum überzeugen: Zum Ende des Konzertes gab es mit „Sleigh Ride“ und „Mary had a Baby“ gemeinsame Zugaben aller Musiker und eine Einstimmung auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit.

 
 

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