Zwei Fußballtore für die Werner-von-Siemens-Realschule

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Schüler, Förderverein und Stadt Gladbeck ziehen hier an einem Strang. Die Firma Schwan hilft als Sponsor.

Gladbeck.  Schritt für Schritt soll der Schulhof an der Werner-von-Siemens-Realschule in nächster Zeit aufgewertet werden: Los geht’s mit einem Bereich, direkt an der Grenze zur Wittringer Schule. Hier entsteht ein kleiner Fußballplatz mit vier Toren.

Zwei Tore davon spendierte jetzt die Gladbecker Stahlbaufirma Schwan. Unternehmens-Chef Christoph Schwan war am Freitag mit einem Team vor Ort, um die frisch verzinkten Stahltore zu übergeben.

Schulleiter Daniel Kroll und Bettina Weist, die Leiterin des Amtes für Bildung und Erziehung, waren bei dieser Gelegenheit ebenfalls präsent. Denn die Initiative zur Schulhof-Aufwertung hat einen ganz besonderen Anfangspunkt: Schüler der Werner-von-Siemens-Realschule suchten bereits vor über einem Jahr Bürgermeister Ulrich Roland auf und trugen ihm ihren Wunsch vor: „Unser Schulhof soll schöner werden.“ Die Stadtspitze zeigte die Bereitschaft, dieses Ziel zu unterstützen – vorausgesetzt, die Schule wird auch selbst aktiv.

Mehr Bewegungsmöglichkeiten in den Unterrichtspausen

Und so kamen vom Fachamt für Bildung und Erziehung 10 000 Euro, die gleiche Summe steuerte der Förderverein bei, wobei junge Leute aus den Reihen der Schülervertretung (SV) ebenfalls aktiv Spenden sammelten: Anna-Lena Schobert (Klasse 8c) und Esra Ceyhan (Klasse 8b) zum Beispiel, aber auch viele andere engagierten sich auf diese Weise.

Am Freitagvormittag rückten nun Jan-Paul Harmel, Justin Straßek und Ragip Amrllahi (Fa. Schwan) mit einem Transporter an und lieferten die Fußballtore ab. „Die Schüler wollen einfach Bewegungsmöglichkeiten. Ein solches Angebot wollen wir hier schaffen“, erläuterte Schulleiter Daniel Kroll. Die Stadt sorgt in den nächsten Tagen für die fachgerechte Verankerung des Sportgeräts und bringt auch den Boden in diesem kleinen Bereich hinter der Realschulsporthalle – direkt am Zaun zur Wittringer Schule – auf Vordermann.

„Ich hoffe, dass hier viele Tore geschossen werden“

Weitere Schritte zur Schulhof-Aufwertung sollen bald folgen, denn in einem großen Bereich prägt derzeit noch eine schlichte Asphaltfläche das Areal.

„Ich hoffe, dass hier viele Tore geschossen werden“, sagte Christoph Schwan mit Blick aufs frisch bereitgestellte Sportgerät. Der Firmenchef fühlt sich dem Schulstandort auch insofern verbunden als seine Kinder hier an der Kortestraße zur Schule gegangen sind.

 
 

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