Zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige

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In einem neuen kostenlosen Flyer informieren die trägerunabhängigen kommunalen Beratungs- und Informationscenter Pflege (BIP) zum Thema: „Zusätzliche Betreuungsleistungen“ für Pflegebedürftige ohne Pflegestufe. Darauf macht die Koordinierungsstelle im Kreishaus aufmerksam.

Pflegebedürftige ohne Pflegestufe können zusätzliche Leistungen von bis zu 1200 bzw. 2400 Euro jährlich über die Pflegekasse abrechnen. Für Personen, die in ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt sind, können zusätzlich zu den Leistungen der ambulanten und teilstationären Pflege Betreuungsleistungen von bis zu 100 (Grundbetrag) bzw. 200 Euro (erhöhter Betrag) monatlich über die Pflegekassen abgerechnet werden. Davon betroffen sind beispielsweise Demenzkranke, geistig Behinderte oder psychisch kranke Pflegebedürftige, die keiner der Pflegestufen I bis III zugeordnet sind.

Der Geldbetrag kann unter anderem für eine Tagespflege, Kurzzeitpflege oder auch für eine stundenweise qualifizierte Seniorenbegleitung genutzt werden. Gegen Vorlage der Rechnungen wird der Betrag der zustehenden Betreuungsleistungen von der Pflegekasse erstattet. Die so genannten „Zusätzlichen Betreuungsleistungen“ müssen bei der Pflegekasse beantragt werden. Den kostenlosen Flyer „Zusätzliche Betreuungsleistungen“ gibt es beim BIP im Fritz-Lange-Haus, Friedrichstraße, 99 27 75, bei der Koordinierungsstelle im Kreishaus, 0 23 61/53 20 26 oder im Internet unter www.kreis-re.de.

 
 

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