Wittringer Stadion in Gladbeck als Filmschauplatz für „Berlin 36“

Eine Aufnahme des Wittringer Stadions aus dem Jahr 1928. Repro: Ulla Michels
Eine Aufnahme des Wittringer Stadions aus dem Jahr 1928. Repro: Ulla Michels
Foto: WAZ
Das Wittringer Stadion in Gladbeck fungiert als TV-Schauplatz für das Polit-Drama „Berlin 36“, das am Mittwoch in der ARD ausgestrahlt wird. Die Sportstätte dient als Austragungsort für einen sportlichen Wettkampf vor dem Hintergrund der Nazidiktatur: eine Jüdin wird Opfer einer Intrige.

Gladbeck.. Das Wittringer Stadion präsentiert sich am Mittwoch, 11. Juli, von einer ganz ungewohnten Seite. In dem Polit-Drama „Berlin 36“, dass am Mittwoch ab 20.15 Uhr in der ARD gezeigt wird, ist das Stadion Austragungsort für einen sportlichen Wettkampf vor dem Hintergrund der Nazidiktatur.

In dem Film, der auf einer historischen Begebenheit beruht, wird die jüdische Sportlerin Gretel Bergmann Opfer einer Intrige. Sie will bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin im Hochsprung starten, scheitert jedoch in der internen Qualifikation – wie sich Jahre später herausstellt, war ihre „Konkurrentin“ in Wirklichkeit ein Mann!

Die Dreharbeiten für diesen Film fanden im Oktober 2008 unter anderem im Stadion in Wittringen statt. Dazu musste das Stadion in bestimmten Bereichen wieder in den Zustand von Mitte der 30er Jahre zurückversetzt werden. Die Stadt hatte die Dreharbeiten damals ermöglicht, weil in dem Film mit filmischen Mitteln über den Nationalsozialismus informiert wurde - seit Jahren ein Grundanliegen der Stadt.

 
 

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