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Hochstraße in den späten 70-er Jahren: Die Autos sind bereits verbannt, die Straßenbahn ist aber noch unterwegs.
Hochstraße in den späten 70-er Jahren: Die Autos sind bereits verbannt, die Straßenbahn ist aber noch unterwegs.
Foto: WAZ

Gladbeck.  Erst wurden die Autos verbannt, dann die Straßenbahnen - seit Ende der 70-er Jahre hat Gladbeck eine reine Fußgängerzone, die nun vor einer grundlegenden Umgestaltung und Erneuerung steht: Vier Millionen Euro sollen in dieses Projekt alles in allem fließen, im Jahr 2014 soll’s konkret losgehen.

Mitte dieser Woche diskutierte die 1. Stadtkonferenz einige Details der City-Zukunft; 100 Gladbecker Bürger kamen in das Fritz-Lange-Haus.

Die WAZ präsentiert aus diesem Anlass eine Stadtspaziergang-Bilderserie, denn auch in der gleichnamigen WAZ-Serie fanden Themen rund um die Innenstadt stets viel Beachtung. Zahlreiche Leserinnen und Leser versorgten die Lokalredaktion mit sehenswerten Fotos und Postkarten zur Gladbecker Innenstadt. Eine kleine Auswahl aus diesen Foto-Schatztruhen der Gladbecker ist an dieser Stelle zu sehen.

Die Bilder dokumentieren vor allem den dramatischen Wandel, den die Innenstadt in den letzten vier Jahrzehnten fortlaufend erlebt hat.

Schauen Sie sich diese Motive genau an - und beteiligen Sie sich an den beiden Stadtspaziergängen, die am 21. November (Mittwoch) und am 24. November (Samstag) starten - los geht es um 15 Uhr (Mittwoch) bzw. um 13 Uhr (Samstag). Weitere Infos hat das Quartiersmanagement parat, dort ist auch die gewünschte Voranmeldung möglich unter Tel. 7874513 (das Stadtteilbüro liegt an der Goethestraße 44).

Der Boulevard-Charakter der beiden City-Achsen Hoch- und Horster Straße soll im Zuge der jetzt anstehenden Umgestaltung gestärkt werden - ein gestalterisch besonders hervorgehobener Mittelstreifen soll Verweilmöglichkeiten bieten (Außengastronomie, Spielgeräte, Sitzbänke). Vermehrte Wasserspiele sollen die Flanier-Atmosphäre verbessern, auch die Plätze (Europaplatz oder auch der Einmündungsbereich Hochstr./Goethestr.) sollen gestalterisch besonders hervorgehoben werden.

Welche Vorschläge haben Sie? Anja Boddenberg und Barbara Zillgen (Stadtteilbüro) warten auf Tipps, und sie hoffen auf eine möglichst rege Bürgerbeteiligung an den beiden kommenden City-Rundgängen. Auch das Blättern in der aktuellen Stadtteilzeitung (Ausgabe September 2012 ) lohnt sich. Die Publikation ist kostenlos im Stadtteilbüro erhältlich und gibt einen guten Überblick über die Ziele und Teilbereiche des Projektes - von den Tunnelwerkstätten bis zum „Planquadrat“ für junge Leute.

Die Innenstadt und ihre Historie:Blick in die Gladbecker Kaufhaus-Geschichte.

 
 

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