WDR sendet Debatte zu Verkehrsinfarkt NRW live aus Gladbeck

Das WAZ-Forum mit Minister Groschek (links) und Bürgermeister Ulrich Roland (vorn) fand am 3. Februar 2015 im Luther Forum statt; nun folgt fast genau ein Jahr später das WDR-Stadtgespräch im Forum des Heisenberg-Gymnasiums.
Das WAZ-Forum mit Minister Groschek (links) und Bürgermeister Ulrich Roland (vorn) fand am 3. Februar 2015 im Luther Forum statt; nun folgt fast genau ein Jahr später das WDR-Stadtgespräch im Forum des Heisenberg-Gymnasiums.
Foto: Funke Foto Services
Achtung, Sendung! Um die Verkehrszukunft in NRW geht es am Donnerstag (18.2.) im Forum des Heisenberg-Gymnasiums, wo der WDR seine Mikrophone aufbaut.

Gladbeck..  Fast genau ein Jahr nach dem viel beachteten WAZ-Forum zur A-52-Zukunft ist NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) am Donnerstag (18. Februar) wieder in Gladbeck zu Gast. Diesmal lädt der WDR zur Podiumsdiskussion unter dem Titel „Verkehrsinfarkt NRW – Wann rollt der Verkehr wieder richtig?“ ins Forum des Heisenberg-Gymnasiums ein.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Beginn der Live-Sendung auf WDR 5 ist um 20.05 Uhr. Doch wer dabei sein will, solllte sich bereits gegen 19.30 Uhr im Forum einfinden. Ab ca. 19.45 Uhr beginnt der Vorlauf zur Hörfunk-Sendung; die Gäste werden begrüßt, der Saal wird auf die kommende Debatte eingestimmt.

Neben Michael Groschek diskutieren Bürgermeister Ulrich Roland (SPD), der Verkehrsforscher Prof. Michael Schreckenberg (Universität Duisburg-Essen) und BUND-Verkehrsexperte Dr. Werner Reh auf dem Podium. Die Moderation haben Thomas Koch (auf dem Podium) und Olaf Biernat (mit dem Saal-Mikrophon).

WDR 5 und das Studio Essen laden gemeinsam zu dieser Debatte ein. Für die redaktionelle Gestaltung der WDR-Sendung zeichnen Johannes Kirsch und Ralf Becker verantwortlich. Es soll nicht nur um die B 224 bzw. A 52 in Gladbeck gehen, wie die beiden unterstreichen. Die B 224 soll vielmehr als Beispiel dienen, um die Verkehrsprobleme in NRW generell zu beleuchten und um zu zeigen, wie schwierig es ist, geeignete und von der Bevölkerung akzeptierte Lösungen zu finden.

NRW gilt als ein Sorgenkind, wenn man auf die Verkehrsinfrastruktur in der Bundesrepublik blickt. Die marode A1-Brücke bei Leverkusen war monatelang in den Schlagzeilen, weil diese wichtige und sanierungsbedürftige Rheinquerung aus statischen Gründen für schwere Lkw gesperrt werden musste. Auch das Ruhrgebiet als Nadelöhr des Ost-West-Fernverkehrs und Pendler-Hochburg gilt verkehrsmäßig als völlig überlastet.

Was kann die Politik gegen den Dauerstau in NRW unternehmen?

Wie sehen gute Lösungen aus? Wie können Dauerstau und Verkehrsinfarkt in Nordrhein-Westfalen vermieden werden? Hat die Politik die richtigen Antworten? Oder ist es bereits zu spät? Diese und weitere kritische Fragen wollen die WDR-Journalisten den Politikern und Verkehrsexperten im Forum des Heisenberg-Gymnasiums stellen.

Die Live-Sendung ist in der WDR-5-Reihe „Stadtgespräch“ zu hören. Wie groß der Publikumsandrang sein wird, können auch die WDR-Verantwortlichen natürlich nicht vorhersagen. Gegebenenfalls müssen Besucher sich auch mit einem Stehplatz begnügen oder die Debatte per O-Ton-Übertragung aus dem Nebenraum verfolgen, so der vorsorgliche Hinweis.

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