WAZ-Leser: Nur flüssigerer Verkehr auf B224 hilft

Viel Aufmerksamkeit fand die WAZ-Berichterstattung von Samstag zum Vorschlag von Grünen-Ratsfrau Simone Steffens, Tempo 50 auf der B224 einzuführen, um die Schadstoffbelastung (Feinstaub und Stickoxide) an der Strecke zu senken.

Seitdem es die neue Online-Messstation des Landesamtes LANUV an der B 224 in Höhe Goethestraße gibt, gewinnt das Thema deutlich an Bedeutung. In einer aktuellen Reaktion meldete sich am Sonntag WAZ-Leser Michael Opahle zu Wort:

„Ich wäre froh, wenn ich die Bundesstraße 224 in Gladbeck wenigstens mit Tempo 50 befahren könnte. Leider wird meine Fahrt durch eine Reihe von Ampeln gebremst. Daher stehe ich auf der B 224 eher im Stau, als zu fahren. Die häufigen Staus auf der B 224, insbesondere an der Ampelanlage in Höhe der Goethestraße, sind der wesentliche Grund für die hohen Schadstoffkonzentrationen, die von der neuen Online-Messstation des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz aufgezeichnet werden. Wenn man sich die im Internet zugänglichen Messwerte dieser Station genauer ansieht, stellt man fest, dass die Spitzenkonzentrationen in der Regel in den Stunden des morgendlichen Verkehrsstaus auftreten. Insofern geht die Forderung der Grünen-Ratsfrau Simone Steffens etwas an der Realität vorbei, dass Tempo 50 daran etwas ändern würde. Diese Konzentrationen würden nur dann sinken, wenn es gelänge, den Verkehr auf der B 224 flüssiger zu gestalten.“

EURE FAVORITEN