WAZ-Bericht zu RS 2 Gladbeck-Essen findet viel Beachtung

Foto: dpa
Mit dem Rad auf schnellstem Weg von Gladbeck nach Essen - neben dem Radschnellweg (RS) 1 soll auch der RS 2 in Nord-Süd-Richtung Wirklichkeit werden.

Gladbeck..  Viel Aufmerksamkeit fand der jüngste WAZ-Bericht zu einem möglichen Radschnellweg RS 2 von Gladbeck nach Essen. Vor allem im Internet wird das Thema intensiv kommentiert.

Allerdings stimmen nicht alle Netz-Kommentatoren der Forderung des Bürgerforums zu, dass ein RS 2 auf jeden Fall auf direktem Weg möglichst entlang der B-224-Trasse gebaut werden solle.

„Der Radweg sollte eine gewisse Attraktivität bieten“, schreibt beispielsweise ein Kommentator auf Facebook. In Gladbeck gebe es zwar erfreulich viele Radwege, aber „viel zu viel“ entlang der Hauptstraßen. „Schön ist das nicht! Hinsichtlich der Attraktivität sollte man sich meines Erachtens beispielsweise an der Erzbahntrasse orientieren. Hier ist die Kombination aus komfortablem Radweg und Ruhrgebietsromantik ziemlich gut getroffen.“

In einer aktuellen Reaktion begrüßt auch Landtagsabgeordneter und SPD-Fraktionschef Michael Hübner den Prüfauftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR) für einen zweiten Radschnellweg (RS 2) in Nord-Süd-Richtung von Gladbeck nach Essen als direkte Verbindung zum RS 1, der von Duisburg nach Hamm verläuft. Hübner: „Die jahrzehntelange Arbeit für ein fahrradfreundliches Gladbeck erfährt damit die Unterstützung von Seiten des RVR und des Landes NRW.“

Der Bau eines Radschnellwegs von Gladbeck nach Essen würde sicherlich zur Optimierung des Radverkehrs im nördlichen Ruhrgebiet führen und mittel- bzw. langfristig zu einer Reduzierung des Pkw-Verkehrs beitragen, ergänzt Hübner. Für die Umsetzung müsse am Ende auch der Bund entsprechende Fördermittel bewilligen.

 
 

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