Was Rentfort-Nord Kindern und Jugendlichen zu bieten hat

Was hat Rentfort-Nord für Jugendliche zu bieten? Die Mitglieder vom Runden Tisch Rentfort informierten sich bei einem Rundgang.
Was hat Rentfort-Nord für Jugendliche zu bieten? Die Mitglieder vom Runden Tisch Rentfort informierten sich bei einem Rundgang.
Foto: Braczko
Die AWo-Kita, der Spielplatz am Quälingsteich, der Freizeittreff, die Gesamtschule. Der Runde Tisch Rentfort schaute sich im Stadtteil um.

Gladbeck..  Der Runde Tisch Rentfort hatte zu einem Rundgang durch den Stadtteil unter dem Aspekt der Jugendförderung eingeladen.

Bewohner und beruflich Interessierte der Kinder- und Jugendarbeit, von AWo, Caritas, Eltern-Kind-Gruppen, Schulsozialarbeit, Allgemeiner Sozialdienst und dem Büro Anstoß trafen sich, um sich zu informieren und auszutauschen. Die Organisatorinnen, Kerstin Franzke von der Jugendförderung der Stadt und Claudia Braczko vom Runden Tisch, freuten sich über das große Echo auf ihre Initiative.

Start war im Mietertreff der Norten-Wohnhäuser an der Berliner Straße. Diese Erdgeschoss-Wohnung steht allen Bewohnern der Norten-Häuser als Treffpunkt zur Verfügung, wie Quartiers- und Sozialmanager Michael Tollmann berichtete. Das Miteinander steht im Mittelpunkt, ein lebenswertes Umfeld, auch bei den neu gestalteten Außenanlagen. Die Investitionen in mehr Lebensqualität zeigen Erfolg: Die Wohnungen sind nahezu ausgebucht.

Kita-Anbau für die Kleinsten

Am AWo-Kindergarten gegenüber empfing Leiterin Sandra Heisterkamp die Besucher und stellte den neuen Anbau für die Kleinsten vor. Der Außenbereich wurde in den letzten Monaten neu gestaltet und bietet tolle Spielangebote vom Weiden-Tipi bis zum Wasserspiel.

Der städtische Spielplatz am Quälingsteich präsentiert sich dagegen als etwas in die Jahre gekommen. Vom ehemaligen Piratenschiff ist nur noch ein Stück Rumpf übrig, aus Sicherheitsgründen eingezäunt, noch in diesem Jahr soll es abgerissen und – wenn die Haushaltsaufsicht genehmigt – ersetzt werden. Wie Bernhard Schregel vom ZBG erläuterte, werden die Geräte regelmäßig kontrolliert, wenn möglich repariert – für neue Spielgeräte fehlt meist das Geld.

Freizeittreff ist von 13.30 bis 20 Uhr geöffnet

Im Freizeittreff nahm die Gruppe die frisch renovierten Räume in Augenschein. Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 18 Jahren finden im FZT ein abwechslungsreiches Angebot. Der Freizeitreff ist von 13.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Längere Öffnungszeiten oder Angebote am Wochenende sind u. a. wegen Personalmangels nicht möglich, bedauert Jugendamtsleiterin Agnes Stappert: „In der offenen Jugendarbeit fehlen jede Menge Sozialarbeiter – dabei macht die Arbeit Spaß und hält jung!“

Internetzugang für alle Klassenräume der Gesamtschule

Auf dem Dach der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule konnten sich die Besucher ein Bild von der – von Schülern selbst geplanten und gebauten – Solaranlage machen. Das Profil der IDG zu schärfen als weiterführende Schule mit Schwerpunkt im technischen Bereich ist eines der Ziele der Schulleitung, wie der stellvertretende Schulleiter Jörg Weichert berichtete. Weitere Pläne umfassen die Neubestuhlung der Mensa, Internetzugänge in jedem Klassenraum – gesucht werden noch Sponsoren für neue PCs.

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