Gladbeck

„Vorgarten Erdogan-treuer Politik“ Gladbecker Integrationsrat übt heftige Kritik an Ditib-Gemeinde

Die Moschee der Gladbecker Ditib-Gemeinde.
Die Moschee der Gladbecker Ditib-Gemeinde.
Foto: Joachim Kleine-Büning/ FUNKE Foto Services
  • Integrationsrat kritisiert Vorstand der Gladbecker Ditib-Gemeinde
  • Moschee sei „ein Vorgarten Erdogan-treuer Politik“
  • Angeblich Beschimpfung und Ausgrenzung von Erdogan-Kritikern

Gladbeck. Ist die Moschee an der Wielandstraße in Gladbeck ein Ort, an dem Propaganda im Sinne des türkischen Präsidenten Erdogan verbreitet wird? Das behauptet der türkischstämmige Integrationsrat Muharrem Yiğit gegenüber der WAZ.

„Die Moschee sollte ein friedlicher Ort sein, an dem jeder Gläubige, egal welche sonstige politische Orientierung oder Einstellung er hat, ungestört sein Gebet verrichten kann“, so Yiğit.

„Vorgarten Erdogan-treuer Politik“

Im türkischprachigen Internet-Portal NRWStar hatte er zuvor kritisiert, die Moschee werde zu einem Vorgarten Erdogan-treuer Politik. Schuld daran sei der Vorstand der Moschee.

Der habe nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei Beschimpfungen und Ausgrenzung von Erdogan-Kritikern geduldet.

„Wie ein politischer Vertreter“ der AKP

Die Vorstände der Gemeinde hatten derartige Berichte im Sommer zurückgewiesen.

Heftige Kritik übt er vor allem an Nadir Karaman, dem Vorsitzenden der Ditib-Gemeinde. Er verhalte sich „wie ein politischer Vertreter“ der Erdogan-Partei AKP.

(fel)

Den kompletten Artikel kannst du bei der WAZ lesen.

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