Vestischer Kalender sucht Autoren

Eva Masthoff porträtiert den Künstler Ludger Hinse, Theodor B. Schulte-Coerne widmet sich dem Lehrer Professor Wilhelm Caspers und Uli Backmann schreibt in plattdeutscher Mundart: Schriftführer Dr. Matthias Kordes findet es faszinierend, wie vielfältig die Themen der Texte sind, die die ehrenamtlich mitwirkenden Autoren zum 288 Seiten starken „Vestischen Kalender 2015“ beigesteuert haben.

Im Kalendarium des druckfrischen Magazins geht es diesmal um „Natur – Tiere – Freizeit“. Martin Janczek stellt hier Tierheime und Tierschutzvereine aus dem Vest vor, Freizeitparks wie den Ketteler Hof in Lavesum oder auch soziale Einrichtungen wie NaBeBA, die „Naturwerkstatt für Menschen mit und ohne Behinderung“ in Waltrop.

Eine wichtige Rolle im Vestischen Kalender spielt auch der Beginn des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914. Kordes hebt hier den Text von Klara M. Möllers besonders hervor, „weil sie sich einem denkbar sensiblen Thema angenommen hat: dem Schicksal jüdischer Frontsoldaten aus Recklinghausen“.

Keine schwarzen Zahlen

„Der Vestische Kalender ist es wert, erhalten zu werden“, sagt die Herausgeberin Rita-Maria Schütz – auch wenn er keine schwarzen Zahlen schreibe. „Aber um ihm die Sicherheit zu geben, dass er auch noch die nächsten 20, 30 Jahre existieren kann, müssen wir ihn jetzt ganz dringend an die nächste Generation heranführen“, so die Geschäftsführerin der Schützdruck GmbH.

 
 

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