Verlängerter Scheideweg in Gladbeck gleicht Seenlandschaft

Das Ende des Scheidewegs in Gladbeck steht nach starkem Regen unter Wasser.
Das Ende des Scheidewegs in Gladbeck steht nach starkem Regen unter Wasser.
Foto: Michael Korte
Heinz Enxing regt Maßnahme zur Verbesserung der Verlängerung des Scheidewegs in Gladbeck Ost an. Stadt prüft die Besitzverhältnisse und Möglichkeiten.

Gladbeck.. Die Strecke gleicht einer Seenlandschaft: Etliche Kuhlen und tiefe Löcher sind mit Wasser gefüllt, sobald es (stärker) regnet; die Ränder sind aufgeweicht und matschig. Für Fußgänger ist die östliche Verlängerung des Scheidewegs ein Graus.

Heinz Enxing: „Wie ich nutzen viele Bewohner in Gladbeck Ost, und auch aus dem angrenzenden Scholven, diesen Weg. Er erschließt ein Stück Natur, weil man auf einem anderen Weg über die Allinghofstraße wieder nach Gladbeck Ost zurückkehren kann. Dieser Weg nahe der Stadtgrenze liegt voll auf Gladbecker Stadtgebiet.“

Das allerdings, so Stadtsprecherin Christiane Schmidt auf Anfrage der WAZ, sei keineswegs so eindeutig: „Der Weg befindet sich größtenteils auf Gelsenkirchener Gebiet."

"Wir überlegen, was dort machbar ist"

Die Besitzverhältnisse seien schwierig, es könnte sich auch um einen Privatweg handeln. Die Stadt Gladbeck wolle das Problem nicht wegschieben, betont Schmidt. Die Experten im städtischen Ingenieuramt würden den Fall prüfen, zum Beispiel über die Katasterkarte. Schmidt: „Wir überlegen, was dort machbar ist.“

Wunsch: „Passabler Zustand“

Enxing möchte anregen, dass dieser Weg „in einen passablen Zustand gebracht wird“. Der Gladbecker Heimatvereins-Vorsitzende ist überzeugt: „Mit geringem Aufwand ließe sich das mit geeignetem Material erreichen“ – zum Beispiel mit Kies, Splitt oder Asche. Enxing meint: „Da dort kein Kfz-Verkehr umgeht, erübrigt sich ein teurer Untergrund.“ Der Gladbecker hegt die Hoffnung, „dass dafür noch etwas Geld locker gemacht werden kann“. Er ist überzeugt: „Die Spaziergänger werden es Ihnen danken.“

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