Über ein Drittel Verunglückte zu Fuß oder mit dem Rad

Besonders gefährdet im Straßenverkehr sind Fußgänger und Radfahrer, auch das beweist wieder einmal die Unfallstatistik. Kreisweit stieg die Zahl der verletzten Fußgänger sogar um 20 Prozent, bei Radfahrern um 9 Prozent. Mehr als ein Drittel der 298 Verunglückten war zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, oft aber hätten sie durch eigenes Fehlverhalten zum Unfall beigetragen, so die Polizei, die diese Erkenntnisse in ihre Präventionsarbeit einfließen lassen will.

Ursache Nummer eins vieler Verkehrsunfälle ist zu schnelles Fahren, warnt die Polizei und wird weiter versuchen, mit Blitzmarathons und Geschwindigkeitskontrollen das Bewusstsein der Autofahrer für diese Gefahr zu schärfen.

Ihr Augenmerk gilt ebenso jungen Fahrern, die überrepräsentativ alkoholisiert oder anderweitig berauscht mit dem Auto unterwegs sind. Sie gefährden nicht nur andere, sondern auch ihre Zukunftsperspektiven. Ohne Führerschein ist der Job womöglich auch weg.

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