Tum zieht es nach Duisburg

Foto: Christoph Wojtyczka / WAZ FotoPo

Gladbeck..  Stadtbaurat Carsten Tum zieht es nach vier Jahren Tätigkeit an der Spitze der Gladbecker Bauverwaltung in eine größere Stadt. Nach WAZ-Informationen hat sich der 48-Jährige um die freie Position des Stadtbaurates in Duisburg, seinem derzeitigen Wohnort, beworben – und hat gute Chancen, gewählt zu werden.

Der Diplom-Ingenieur ist einer von drei Bewerbern in der Endauswahl. Ursprünglich hatten sich 50 Interessenten beworben. Der Ältestenrat im Duisburger Rat hat Anfang dieser Woche eine Vorauswahl getroffen und drei Kandidaten favorisiert.

Darunter SPD-Mitglied Tum. Er ist jedoch der einzige, der von den Linken vorgeschlagen wird, die im Duisburger Rat mit SPD und Grünen koalieren. Gemeinsam haben die drei Fraktionen die dortige Ratsmehrheit. Gegenkandidaten sind zwei Bewerber, die von der CDU unterstützt werden, denen aber angesichts der Mehrheitsverhältnisse kaum Chancen eingeräumt werden. Im Januar sollen sich die Kandidaten vorstellen, die Wahl steht für März an, Amtsantritt des neuen Dezernenten könnte frühestens der 1. April sein.

Tum, gebürtiger Hamburger, wurde im Dezember 2007 vom Gladbecker Rat als Nachfolger von Michael Stojan zum Chef der Bauverwaltung gewählt, trat im nachfolgenden Frühjahr seinen Dienst an. Er kam vom Regionalverband Ruhrgebiet, wo er das Referat Regionalentwicklung geleitet hatte. In Duisburg wird Tum - wenn er gewählt wird - Nachfolger von Jürgen Dressler, der einst Planungsamtsleiter in Gladbeck war und über eine Zwischenstation in Hanau ebenso als Baurat nach Duisburg gegangen war.

 
 

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