Tibetische Schneelöwenflagge weht vor dem Gladbecker Rathaus

Petra Geisler von der Tibet-Initiative Gladbeck (l.) und stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Puschadel hissten die Flagge auf dem Willy-Brandt-Platz.
Petra Geisler von der Tibet-Initiative Gladbeck (l.) und stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Puschadel hissten die Flagge auf dem Willy-Brandt-Platz.
Foto: Stadtverwaltung
Zum 19. Mal beteiligt sich die Stadt Gladbeck an der Solidaritätsaktion für Tibet. Vor dem Rathaus weht jetzt wieder die Schneelöwenflagge.

Gladbeck..  Die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Puschadel hat gemeinsam mit Mitgliedern der „Tibet-Initiative Gladbeck“ vor dem Alten Rathaus die Landesflagge Tibets gehisst.

Bereits zum 19. Mal beteiligt sich die Stadt Gladbeck an der weltweiten Solidaritätsaktion für das Land am Himalaya. Damit wird gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität sowie für die Gewährung des Rechts auf Selbstbestimmung der Tibeter protestiert. Über 1200 Städte und Landkreise beteiligen sich in Deutschland inzwischen an der jährlichen Aktion.

Petra Geisler von der „Tibet-Initiative Gladbeck“ und Stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Puschadel betonten: „Wir hissen heute zum 19. Mal in Gladbeck die Schneelöwen-Flagge. Damit wollen wir dazu beitragen, dass das Schicksal der Tibeter nicht vergessen wird!“

Der 10. März ist der Jahrestag des tibetischen Aufstands im Jahr 1959. 1950 wurde das bis dahin souveräne Tibet von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt und 1951 annektiert. Der verzweifelte Widerstand des tibetischen Volkes gegen die Okkupanten fand am 10. März 1959 in einem Aufstand in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, seinen tragischen Höhepunkt. Nach offiziellen chinesischen Angaben kamen dabei 87.000 Tibeter ums Leben. Sie machen jedoch nur einen minimalen Anteil der Opfer aus, die die Jahrzehnte der Gewaltherrschaft forderten, betont die Tibet-Initiative.

Außerdem sind Zeugnisse der Kultur unwiederbringlich verloren. Die kommunistischen Besatzer zerstörten über 6000 Klöster, Tempel und andere Kulturdenkmäler. Sie unterdrücken nach wie vor die tibetische Sprache, Kultur und Religionsausübung.

Weitere Informationen gibt es unter www.tibet-initiative.de.

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