Kommentar

Testballon hoffentlich mit Folgen

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Wertet man die zugelassene Zwangsversteigerung als Testballon, um unvermutete Kaufinteressenten aus der Deckung zu locken, so war es hoffentlich ein Test mit Folgen. Nämlich insoweit, dass kein „Spekulations-Scheich“ mit praller Geldschatulle auftauchte. Gläubiger wie Insolvenzverwalter sollten nun endlich versuchen, mit den Kaufinteressenten ins Geschäft zu kommen, die tatsächlich seit geraumer Zeit bereit sind. in die Ex-Hertie-Immobilie zu investieren – und zwar keinen hohlen Pappenstiel sondern satte Millionensummen. Abstriche von 10 bis 20 Prozent beim Verkehrswert sollten zugestanden werden, da im in die Jahre gekommenen Gebäudekomplex umfangreiche Sanierungen notwendig sind. Dann könnte der Verkauf klappen und sich ein Schandfleck in Gladbecker 1A-Verkaufslage endlich wieder mit neuem (Geschäfts)Leben füllen. Marcus Esser

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