Tersluisen, der Nachwuchs-Autor

Gerd Tersluisen, hier mit Jagdhorn, in Aktion. Foto: M. Bresgott, Archiv
Gerd Tersluisen, hier mit Jagdhorn, in Aktion. Foto: M. Bresgott, Archiv
Foto: WAZ FotoPool

Gladbeck.  Gerd Tersluisen ist regelmäßig mit Rentforter Grundschul-Kindern in Feld und Flur und unterwegs, er hält Dia-Vorträge zur heimischen Natur, und er wirbt sachkundig für aktiven Umweltschutz in Stadt und Region.

Um möglichst viele Kinder mit naturnahen Themen zu erreichen, hat Gerd Tersluisen nun ein Kinderbuch geschrieben, das schon im Herbst erscheinen soll. Der Titel: „Die Försterkinder vom Münsterland - Lars, Lena, Max und die Geheimnisse des Waldes“ (Verlag J. Neumann-Neudamm).

Die drei besagten Kinder Lars, Lena und Max gibt es tatsächlich. Sie wachsen in einem Forsthaus nahe Gladbecks auf und erleben sowohl im richtigen Leben als auch im neuen Tersluisen-Buch spannende Geschichten, wie der Autor gegenüber der WAZ erläuterte. Das Buch wendet sich an Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 12 Jahren.

Doch nicht nur das Buchprojekt verdeutlicht Tersluisens Engagement - als „Anerkennung herausragender Leistungen“ für die Initiative Lernort Natur erhielt der Gladbecker nun eine „Besondere Würdigung 2011“ der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW, das ist eine Stiftung des Landesjagdverbandes NRW.

Von Borchert in Warburg geehrt

Die Übergabe der Urkunde erfolgte durch den Präsidenten des Landesjagdverbandes, Ex-Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert, Ende Mai auf dem Landesjägertag in Warburg (Ostwestfalen).

Seit dem Jahr 1995, so lautete dort die Laudatio vor zahlreichen Delegierten und Teilnehmern, seien durch Tersluisens Initiative ca. 1440 Schüler der Josefschule in Rentfort behutsam an die Natur herangeführt worden. Sein Unterricht und seine Revier-Begehungen mit den Schülern der Josefschule seien in Rentfort ein großer Hit. Auf dem Bauernhof der Familie Im Winkel, der stets zu den Stationen der Rundgänge zähle, erführen viele Kinder zum ersten Mal, woher Lebensmittel überhaupt stammen. Das Projekt habe als eine Privat-Initiative, mit Unterstützung des Hegerings und der Bauernschaft, begonnen. Mittlerweile habe sich diese Aktion zu einem Aushängeschild des Hegerings Gladbeck entwickelt.

Die nächste Aktion von Gerd Tersluisen steht übrigens schon bevor. Am 20. Juni hält der Hegering-Fachmann im Café Schwarte einen Vortrag zu „Pulsierendes Leben - Wunder der Natur im nördlichen Ruhrgebiet“ (19.30 Uhr).

 
 

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