Stadt Gladbeck will Baurat-Stelle wieder ausschreiben

Im Rathaus ist die Stelle des Stadtbaurats zu besetzen.
Im Rathaus ist die Stelle des Stadtbaurats zu besetzen.
Foto: Oliver Mengedoht
  • Seit zwei Jahren ist die Stelle des Technischen Beigeordneten nicht besetzt
  • Nur neun Bewerbungen gab es bei der letzten Ausschreibung 2014
  • Stadtrat soll am 8. Dezember über die Ausschreibung entscheiden

Gladbeck.  Seit zwei Jahren ist die Stelle des Baurats in der Gladbecker Verwaltung unbesetzt. Vor wenigen Wochen erst hatte die CDU die lange Vakanz kritisiert und auf die Notwendigkeit der Besetzung vor dem Hintergrund städtebaulicher Projekte und des A 52-Ausbaus hingewiesen.

Das scheint Wirkung zu zeigen: Die Stadt Gladbeck unternimmt nun einen neuen Versuch, einen passenden Kandidaten für die Stelle des Ende 2014 ausgeschiedenen Stadtbaurats Martin Harter zu finden. Einfach wird das möglicherweise nicht sein. Berthold Barheier, Leiter des Personal- und Organisationsamtes, erinnert: „Auf unsere Stellenausschreibung im Oktober 2014 waren lediglich neun Bewerbungen eingegangen, einige davon erfüllten nicht einmal die Mindestanforderungen. Deshalb konnte die Stelle damals leider nicht besetzt werden.“

ZUrzeit gibt es keine Stellen bei der Konkurenz

Seitdem sei der Markt selbstverständlich weiter beobachtet worden. Jetzt könnte sich als positiv erweisen, dass es derzeit keine Konkurrenzausschreibungen gibt, hofft Barheier. Das war vor zwei Jahren als weiterer Grund für das geringe Interesse an der Gladbecker Stelle gesehen worden.

Die Ausschreibung eines Technischen Beigeordneten soll der Rat am 8. Dezember beschließen. Gesucht wird laut Ausschreibungstext eine „innovationsfreudige, dynamische, engagierte und kooperative Persönlichkeit, die mit Ideen und Tatkraft die städtebauliche Entwicklung im „Lebensraum Stadt“ weiter vorantreibt“. Selbstverständlich mit abgeschlossenem Hochschulstudium (Städtebau, Architektur oder Raumplanung) und großer Staatsprüfung. Ebenso wird Berufserfahrung in leitenden Funktionen innerhalb des Kommunalbereiches erwartet.

 
 

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