Stadt: „Behauptung des Bürgerforums ist Desinformation“

Mit dem zusätzlichen Vermerk der Engpassbeseitigung im Bundesverkehrswegeplan erhält der Ausbau der B 224 zur A 52 eine  höhere Dringlichkeit.
Mit dem zusätzlichen Vermerk der Engpassbeseitigung im Bundesverkehrswegeplan erhält der Ausbau der B 224 zur A 52 eine höhere Dringlichkeit.
Foto: Joachim Kleine-Büning
Zusatz im Bundesverkehrswegeplan über „Engpass-Beseitigung“ der B 224 führt zu erneuter Auseinandersetzung

Gladbeck..  Erneut gibt der geplante Ausbau der B 224 zur A 52 Anlass zur Auseinandersetzung zwischen Bürgerforum und Stadtverwaltung. Neuestes Thema: Eine Änderung im Bundesverkehrswegeplan, die den Ausbau vom A2-Kreuz bis zum Anschluss GE -Buer nicht nur als vordringlich einstuft, sondern um den Vermerk „Engpass-Beseitigung“ ergänzt.

Damit, so das Bürgerforum, werde die höchstmögliche Dringlichkeitsstufe festgelegt. Und der Ausbau werde „ohne den „1,5 KM langen Tunnel erfolgen“, wiederholt Vorstandsmitglied Matthias Raith eine mehrfach geäußerte Behauptung.

Land bestätigt vereinbarte Vorgehensweise

Dem widerspricht die Stadtverwaltung in aller Schärfe und weist die „Desinformation“ des Bürgerforums zurück. Der Zusatz im Bundesverkehrswegeplan bedeute eine Verbesserung, indem so sicher gestellt werde, dass der Ausbau des letzten Teilstücks im direkten Anschluss an die beiden Teilstücke bis zum A 2-Kreuz erfolge. Der Tunnel werde entsprechend der Vereinbarung zwischen Bund, Land und Stadt gebaut, und zum Teil durch den Bund, zum Teil durch Städtebauförderungsmittel des Landes finanziert. Die Stadt Gladbeck trage einen Eigenanteil.

Diese Vorgehensweise habe das Land mehrfach bestätigt, auf der Homepage des Landesbetriebs Straßen.NRW https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/ausbau-zwischen-essen-nord-und-gelsenkirchenbuer.html#abschnitt1 sei nachzulesen, dass die Planung auf Grundlage der Vereinbarung über die Errichtung eines Volltunnels vorangetrieben werde.

Behauptung: Es gebe keine Unterschrift von Verkehrsminister Groschek

Bürgerforum und „Die Linke“, versuchten, den Landesbetrieb unter Druck zu setzen, damit er diese Tatsachendarstellung ändere. Mittlerweile behaupten Bürgerforum und „Die Linke“ sogar, dass es die Unterschrift von Michael Groschek unter der Vereinbarung nicht gebe. Vereinbarung und Eckpunktepapier sind unter www.gladbeck.de/autobahn einsehbar.

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