Schutz für Kinder homosexueller Paare in Kath. Kitas

Zum Schutz des Kindeswohls hatte sich Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck im März gegen jede Form der Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren und der von ihnen adoptierten Kinder in der katholischen Kirche ausgesprochen. Über Regenbogenfamilien sprachen nun auch einige Leitungen von katholischen Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des KiTa-Zweckverbands bei einem Treffen mit Claudia Fockenberg, der Sprecherin des Forums Essener Lesben und Schwule (F.E.L.S.).

Fast die Hälfte der pädagogischen Leitungskräfte hatte bereits Berührungspunkte mit Regenbogenfamilien, also mit homosexuellen Paaren und ihren Kindern. „Das Thema ist kein neues in unseren Einrichtungen“, berichtet Peter Wenzel, Geschäftsführer des KiTa Zweckverbands. „aber die Auseinandersetzung damit regt immer wieder dazu an, seine eigene Haltung zu reflektieren.“ Es gelte, mit Vorurteile umzugehen. „Das bedeutet immer wieder ins Gespräch zu kommen – vor allem aber den Kindern ein geschütztes Aufwachsen zu ermöglichen.“