Rudolf Dreßler spricht in Gladbeck zum Gedenken an Auschwitz

Svenja Suda
Rudolf Dreßler im Gespräch mit Jugendlichen.
Rudolf Dreßler im Gespräch mit Jugendlichen.
Foto: Christel Radix
Gladbecker Bündnis für Courage lädt zu einer Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz für den 27. Januar 2016 ein.

Gladbeck.  Rudolf Dreßler wird am 27. Januar 2016 zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch Truppen der Roten Armee sprechen. Zu dieser Veranstaltung lädt das Gladbecker Bündnis für Courage ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Postallee) ein. Beginn ist voraussichtlich um 19.30 Uhr.

Bündnis-Sprecher Roger Kreft freut sich, dass der hochkarätige Gast zugesagt hat: „In diesem Jahr konnte Rudolf Dreßler leider nicht zu uns kommen, aber beim nächsten Mal klappt es.“ Der SPD-Politiker (74), ein gebürtiger Wuppertaler, war Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung und von 2000 bis 2005 deutscher Botschafter in Israel. Ein Mann, der ohne Umschweife seine Meinung benenne, sagt Roger Kreft – „ein toller, toller Mensch“.

Mehr als 300 Besucher

Gut 300 Menschen besuchten im vergangenen Januar die Gedenkveranstaltung. Die Gastgeber vom Bündnis für Courage mussten sogar weitere Stühle beschaffen. Großen Beifall erntete die Gruppe „Die Untertanen“. Wer im kommenden Jahr den musikalischen Part übernehmen wird, steht noch nicht fest. Roger Kreft bedauert: „Die ,Untertanen’ haben leider abgesagt, weil sie an einem neuen Programm arbeiten.“ Aber für 2017 sei die Gruppe wieder eingeplant.

Schüler sollen eingebunden werden

Schüler können am 27. Januar 2016 einen Beitrag zum Abend leisten. Roger Kreft: „Wir versuchen immer, möglichst viele Jugendliche einzubinden. Wir schreiben alle Schulen an.“ Bei der diesjährigen Veranstaltung hatten Schülerinnen des Heisenberg-Gymnasiums eine erschütternde Lesung gestaltet.