Rege Resonanz beim Freifunk-Infotreffen in Gladbeck

Thomas Weijers (Foto) fördert das Freifunk-Modell in Gladbeck zusammen mit Philipp Euler.
Thomas Weijers (Foto) fördert das Freifunk-Modell in Gladbeck zusammen mit Philipp Euler.
Foto: WAZ FotoPool
„Freifunk“ bietet frei zugängliches WLAN an öffentlichen Orten - Thomas Weijers und Philipp Euler luden jetzt zum Infotreffen - mit reger Resonanz.

Zum Thema Freifunk-Perspektiven in Gladbeck drei Fragen an Thomas Weijers.

1 Am Mittwochabend ging es im Café Stilbruch um die Freifunk-Perspektiven in Gladbeck - wie war die Resonanz?

Weijers: Sehr gut. Wir hatten über 20 Gäste, die sich informieren wollten und das Freifunkmodell in Gladbeck weiter fördern wollen. Ziel ist ein öffentlich zugängliches WLAN-Netz vor allem für die Innenstadt - ohne Kosten und aufwändiges Anmeldeverfahren für die Nutzer.

2 Sie hatten zusammen mit Philipp Euler dieses Treffen initiiert - wie geht es nun weiter in Sachen Freifunk?

Um den Gedanken von Freifunk weiter zu verbreiten, wurde die Idee geboren, Freifunk-Router an Geschäftsinhaber zu verleihen und so die Möglichkeit zu bieten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Zur Finanzierung eines solchen Projektes warf Marc Jung, Mitbetreiber des Kreativamtes (C4C Systems), seinen Hut in den Ring. Diesem Vorbild folgten weitere Anwesende, so dass nun die Projektphase mit zehn bis 15 Routern gesichert ist.

3 Wie sieht es mit der viel diskutierten, so genannten Störerhaftung aus?

Freifunk Rheinland e.V., zu dessen Zuständigkeitsbereich auch auch das Ruhrgebiet gehört, tritt als eigenständiger Provider auf; dieser Umstand befreit den Freifunk nach gültiger deutscher Rechtslage von der Störerhaftung, so dass auch die juristische Seite des Projekts geklärt ist. In Zukunft wollen wir uns nun regelmäßig zu einem Freifunk-Stammtisch treffen, um das weitere Vorgehen in Gladbeck zu planen und neue Interessierte zu informieren.

 
 

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