Radler kommen an fast allen grünen Halden vorbei

GM
Foto: WAZ

Gladbeck.  Der Countdown läuft: Am kommenden Sonntag, 28. April, läuft das 36. Volksradfahren. Sparkasse und WAZ laden Groß und Klein zum mitmachen ein. Startzeit ist von 9 bis 10.30 Uhr. Es geht über 35 oder 27 Kilometer – rund um Gladbeck, stets die Stadtgrenze im Blick.

Es ist eine abwechselungsreiche Strecke, die Karl-Heinz Ochlast mit seinem NUR-Team ausgearbeitet hat und die die Teilnehmer hinaus in die Natur lockt. Es geht – wie berichtet – vorbei am Waldpädagogischen Zentrum in Grafenwald, an allen Naturschutzgebieten Gladbeck, aber auch an fast allen Halden.

Acht Halden gibt es, vornehmlich im Süden Gladbecks. „Sie machen fünf Prozent des Stadtgebietes aus, das ist ‘ne Menge Grün“, erläutert der städtische Umweltweltschutzbeauftragte Dr. Dieter Briese. Bis auf den oberen Teil der Mottbruchhalde habe sich die Natur die „Landschaftsbauwerke“ zurückerobert. An fünf der Halden werden die Radler am Sonntag vorbeikommen.

Die erste, auf die sie treffen, ist die Halde 22 an der Heringstraße (die Südhalde am Halfmannshof ist immerhin in Sichtweite). Die Halde 22 ist – wie die Südhalde – seit Jahren „zum Wohle der Bürger“ begrünt und zugänglich. Allerdings waren das Pionierhalden, was Gestaltung und Freizeitnutzen anbelangt. „Das geht heute anders“, so Briese.

Mit der Mottbruchhalde, der größten der Gladbecker Halden, wird es anderes werden. Noch wird dort geschüttet, bis Ende des Jahres 2013. Sie soll einem Vulkan nachempfunden werden und einen besonderen Freizeitnutzen erhalten. Allerdings werden zur Zeit Änderungen diskutiert (WAZ berichtete).

Die Radtour führt am Haldenfuß um den Mottbruch herum. Auf der anderen Seite des „Natroper Tales“ wird die Moltke-Halde sichtbar, die - einst brennend - nicht zugänglich ist. Demgegenüber ist weiter östlich, jenseits des Nattbachs der kleine, jüngere Ableger längst erschlossen.

Im weiteren Verlauf kommen die Radler an der Rheinbabenhalde und an der Halde Ellinghorst vorbei. Letztere ist keine Abraumhalde wie die anderen, sondern eine alte Müll- und Schutthalde, aber auch mit Grünqualität. „Auch die hat sich die Natur zurückerobert“, so Umweltexperte Briese. Die Volksradler können sich davon Sonntag überzeugen.

Das WAZ-Mobil ist beim bunten Treiben nach der Volksradtour auf dem Parkplatz hinter der Sparkasse in Stadtmitte dabei. Es wird wieder eine Fotoaktion für die Radler geben, auch ist eine Wurfbox im Angebot.

Auch die Redaktion wird am WAZ-Mobil sein: Gespräche mit Redakteuren zur Radtour und anderen Themen sind erwünscht. Ansonsten gibt es Leckereien für Magen und Gaumen, Musik sowie viel Spiel und Spaß. Bis 14.30 Uhr werden die Radler im Ziel erwartet.