Politik macht Weg für Kita-Neubau in Butendorf frei

Marcus Esser
Im kommenden Jahr soll die Kita „Oase“ in den geplanten Neubau auf dem Ex-Bauspielplatz an der Glatzer Straße umziehen.
Im kommenden Jahr soll die Kita „Oase“ in den geplanten Neubau auf dem Ex-Bauspielplatz an der Glatzer Straße umziehen.
Foto: Dirk Bauer
  • 3,19 Millionen Euro lässt sich die Stadt den Kindergarten-Neubau an der Glatzer Straße kosten
  • Der Bau- und Planungsaussschuss wird am Donnerstag über das Vorhaben sprechen
  • Künftig soll die Kita Oase, die in den Neubau einzieht, vier Gruppen haben

Gladbeck.  Der Bauausschuss wird am kommenden Donnerstag den Weg für den Neubau einer Kindertagesstätte in Butendorf freimachen. Die Zustimmung zum Entwurfsplan gilt als sicher, da das Gremium bereits in vorherigen Sitzungen die planungsrechtlichen Voraussetzungen im beschleunigten Verfahren geschaffen hat.

Als neues Domizil für die Kita „Oase“ kann so ein Flachbauensemble auf dem Grundstück des ehemaligen Bauspielplatzes an der Görlitzer -/ Glatzer Straße entstehen. Das Ausschreibungsverfahren soll noch im laufenden Jahr beginnen, der Umzug bis Ende 2017 erfolgen.

Geplant ist, auf einer Bruttogrundfläche von 1100 Quadratmetern eine barrierefreie Kindertagesstätte zu errichten. Sie soll künftig vier Gruppen beherbergen, die konkret die Betreuung von 20 Kindern im Alter unter drei Jahren (zwei Gruppen) und 50 Kindern im Alter über drei Jahren (zwei Gruppen) ermöglichen.

Der Sozialdienst katholischer Frauen wird als bisheriger Träger der Kita „Oase“ auch Mieter im Neubau. Zunächst war geplant worden, den bisherigen beengten Oase-Standort in einem Mehrfamilienhaus an der Waldenburger Straße umzubauen. Die Kosten-Nutzung-Rechnung ergab letztlich, dass ein Neubau langfristig wirtschaftlicher sei (WAZ berichtete mehrfach).

Die 3,19 Millionen Euro Gesamtkosten für das Kita-Projekt – darunter Erschließung, Neubau oder Herrichtung der Außenanlagen – wird mit 1,86 Millionen Euro gefördert. Die neue Einrichtung ist ein weiterer Baustein in der Millionen-Offensive der Stadt zur Schaffung zusätzlicher U3-Plätze.