Parken auf Markt bringt zusätzliches Geld in die Stadtkasse

Wohnbaustandort Marktplatz, Gladbeck, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Wohnbaustandort Marktplatz, Gladbeck, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Foto: www.blossey.eu
Über eine neue Parkregelung auf dem Marktplatz beschließt am 2. März der Fachausschuss in Gladbeck. Die CDU ist nach wie vor gegen das Parken dort.

Gladbeck.  Der Parkdruck in der Innenstadt ist groß. Deshalb empfiehlt die Verwaltung jetzt das Parken auf dem westlichen Teil des Marktplatzes zu erlauben.

Gerechnet wird mit zusätzlichen Gebühreneinnahmen von jährlich 10.000 Euro. Die Kosten für Markierungs- und Umbeschilderungsmaßnahmen liegen bei 5000 Euro. Die politische Entscheidung fällt am 2. März im Innenstadtausschuss.

Der Verwaltungsvorschlag sieht vor, dass die Westseite außerhalb der Markttage am Dienstag, Donnerstag und Samstag in die Parkregelung für die Ostseite – hier gibt es 35 Parkplätze – bis auf Weiteres mit einbezogen wird. Dadurch könnten 34 zusätzliche Parkmöglichkeiten in der Innenstadt geschaffen werden – zumindest bis zur Fertigstellung der Bebauung des P&C-Areals. Dann muss eh neu über die Marktplatznutzung entschieden werden.

In der Praxis soll die Stellplatzanordnung symmetrisch zur Anordnung auf der Ostseite erfolgen. Nicht geparkt werden darf auf dem westlichsten Teil des Platzes. Das geschieht, um einen ungestörten Begegnungsverkehr von Fußgängern und Radfahrern auf der Horster Straße in Nord-Süd-Richtung zu gewährleisten. Die Zufahrt zum gesamten Marktplatz soll nach wie vor über die Marktstraße erfolgen.

Das Thema war jahrelang in der Politik ein Streitpunkt. So bleibt die CDU bei ihrer Position, die sie seit 2004 innehat: „Wir lehnen eine Öffnung des gesamten Marktplatzes fürs Parken ab“, sagt Christian Enxing. Allenfalls tageweise Ausnahmen würde man akzeptieren.