Nicht vergessen

Wanderung durch den Skulpturenpark. Als geborene Gladbeckerin bin ich doch zutiefst enttäuscht, dass in dem Artikel vom Freitag, 9. Januar, mit keinem Wort ein hiesiger Künstler genannt wird, der seinen Schaffensraum hier in Gladbeck hatte, nämlich Wilhelm Zimolong. Seine Skulptur, die im Garten vor der Villa der VHS aufgestellt wurde, wurde damals vom Verkehrsverein gekauft. Zwar ist dieser Platz nicht unmittelbar im Skulpturengarten, aber sie gehört doch ebenfalls zur städtischen Kunst im öffentlichen Raum und sollte genannt werden! Vielleicht kann dies bei den erklärenden Hinweistafeln, die im Frühjahr aufgestellt werden sollen, berücksichtigt werden.

Ein Künstler, der Zeit seines Lebens in Gladbeck gewohnt und geschaffen hat, sollte nicht in Vergessenheit geraten. Zumal sein Atelier in Gladbeck noch immer, nach Absprache, besucht werden kann. Der Verkehrsverein wird weiterhin den „Wilhelm Zimolong Förderpreis für junge Künstler“ vergeben. Präsent ist auch nach wie vor das Wandbild Zimolongs in der Realschule an der Kortestraße.

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