Museum in Gladbeck zählt gut 4000 Besucher im 1. Halbjahr

Museumsleiterin Dr. Christine Schönebeck in der Sonderausstellung „Paramentenstickerei“ des Museums in Gladbeck.
Museumsleiterin Dr. Christine Schönebeck in der Sonderausstellung „Paramentenstickerei“ des Museums in Gladbeck.
Foto: Funke Foto Services
Dr. Christine Schönebeck, Leiterin des Museums in Wittringen, zieht Zwischenbilanz der ersten Jahreshälfte 2015. Weitere Sonderausstellungen in Sicht.

Gladbeck..  3650 Gäste haben an 132 Besuchstagen – das bedeutet: in insgesamt 861 Stunden – im ersten Halbjahr dieses Jahres das Museum in Wittringen unter dem Dach des Wasserschlosses besucht. Da der Raum 2 umgebaut wurde, blieb das Haus vom 13. April bis 8. Mai geschlossen. Besonders viele Besucher registrierte das Museum laut Leiterin Dr. Christine Schönebeck an den Wochenenden, Feiertagen und bei angenehmem Wetter. Publikumsstärkster Monat in der ersten Jahreshälfte: der Mai mit den Feiertagen Christi Himmelfahrt und Pfingsten. 1234 Menschen besuchten das Haus, in dem die Geschichte Gladbecks und der Region erzählt wird.

Schrittweise Modernisierung

Diesen Überblick legte Museumsleiterin Dr. Christine Schönebeck im Kulturausschuss vor. Zu den genannten Zahlen kommen weitere 414 Besucher, die durch 23 Sonderveranstaltungen erreicht wurden – „darunter vier Veranstaltungen im Rahmen der ,Kulturstrolche’ sowie acht Führungen für Kindergärten bzw. Grundschulen“. Ein VHS-Deutschkurs für Flüchtlinge stattete dem Museum ebenfalls einen Besuch ab.

Zu den Sonderveranstaltungen zählt die Kabinett-Ausstellung „Die geheimnisvolle Welt der Paramentenstickerei von Johanna Alf in Gladbeck“, die im März mit einem Fachvortrag in der Reihe „Winterabende“ gekoppelt war. Bei diesen Veranstaltungen handelte es sich um eine Kooperation mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde.

Einen Schritt weiter ist die Modernisierung der Dauerausstellung. Raum 2 wurde umgestaltet zu einem museumspädagogischen Forum. Er bietet nunmehr auch Raum für Sonderpräsentationen.

„Rockt die Fifties“

Das nächste Projekt wird ab 4. September zu besichtigen sein. „25 Jahre Gemeindepartnerschaft Gladbeck-Wandlitz“ heißt die Ausstellung, zu der ein Begleitheft erscheint. Interwiews führen Brüche in den sozialen Kontexten und Lebensläufen vor Augen. Für Besucher soll das Leben in der ehemaligen DDR anhand von persönlichen Lebensgeschichten erfahrbar werden. An junge Besucher richtet sich die Kabinett-Ausstellung „Rockt die Fifties“, die ab 24. Oktober läuft.

 
 

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