Mobile Werk-Stadt tagt in Gladbeck

Wann und auf welche Weise erfolgt in Gladbeck der Ausbau der B 224 zur A52? Foto: Ulla Michels
Wann und auf welche Weise erfolgt in Gladbeck der Ausbau der B 224 zur A52? Foto: Ulla Michels
Foto: WAZ

Gladbeck.. Das Netzwerk der A-52-Bürgerinitiativen strebt eine Vernetzung verschiedener Akteure in der Region an; es wendet sich gegen den A-52-Ausbau und votiert für ein „nachhaltiges Verkehrskonzept für die Zukunft“.

Ganz in diesem Sonne startet am 16. Juli das vierte Treffen der so genannten „Mobilität-Werk-Stadt“ in Gladbeck. Zum Veranstalterkreis zählen neben dem Netzwerk der Bürgerinitiativen auch der Ev. Kirchenkreis Essen, denn auch in Essen, das mit dem gesamten Stadt-Norden von einem Ausbau betroffen wäre, gibt es ja längst eine intensive A-52-Diskussion.

Am 16. Juli (von 11 bis 15 Uhr) wird auch Horst Becker, Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, im Ratsgymnasium an der Mittelstraße zu Gast sein. Er spricht über die verkehrspolitischen Ziele der NRW-Landesregierung.

Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung „metropoleruhr“, skizziert in seinem Beitrag zukunftsfähige Mobilitäts-Konzepte für die Region. Vor diesen beiden Impuls-Referaten spricht Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) ein Grußwort.

In einzelnen Arbeitsgruppen sollen schließlich „konkrete Vorschläge für die Mobilität von morgen“ erarbeitet werden.

Zwei Jahre nach dem Ratsbeschluss vom Mai 2009 mit den Gladbecker Forderungen nach einem stadtverträglichem Ausbau zieht das „Bürgerforum A 52“ unterdessen in einem offenen Brief Bilanz. Es fordert darin die Ratsmitglieder in Gladbeck auf, aus den A-52-Verhandlungen auszusteigen. Seit über zwei Jahren verhandele der Bürgermeister im Auftrag des Rates mit Land und Bund über die Gladbecker Forderungen.

Das Bürgerforum zieht diese Bilanz: „Es gibt keinerlei schriftliche Zusagen über den planerischen Stand der Verhandlungen oder ihre Finanzierbarkeit. Das Ergebnis: Das Planfeststellungsverfahren für das Autobahnkreuz Gladbeck beginnt voraussichtlich im Herbst. Sowohl Land als auch Bund haben mittlerweile, mehrfach schriftlich, deutlich ihre Ablehnung gegenüber den Gladbecker Forderungen signalisiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung ist abzusehen, dass der Rat seine Forderungen nicht durchsetzen kann.“

 
 

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