Ministerin kam zum Abschluss der Ruhr Games nach Gladbeck

Mehr als 1000 Jugendliche aus 20 europäischen Ländern nahmen an den verschiedenen Aktionen der Ruhr Games in Gladbeck teil, hier die  Europarty in der Maschinenhalle Zweckel.
Mehr als 1000 Jugendliche aus 20 europäischen Ländern nahmen an den verschiedenen Aktionen der Ruhr Games in Gladbeck teil, hier die Europarty in der Maschinenhalle Zweckel.
Foto: FUNKE Foto Services
Kurz vor der abschließenden „Europarty“ zogen NRW-Familienministerin Schäfer und Organisatoren stolz Bilanz der Gladbecker „Ruhr-Games“-Angebote.

Gladbeck..  Die Welt zu Gast bei Freunden – die Zweckeler-Maschinenhalle stand am Freitagabend im Zeichen der europäischen Freundschaft. Die „Ruhr Games“ liefen bekanntlich über das lange Wochenende und sorgten für besonderes Flair an der Frentroper Straße. Nach zahlreichen Workshops auf dem Jugendcampus besuchten am Abend NRW-Familienministerin Ute Schäfer (SPD) und Landtagsmitglied Markus Töns (SPD) die Maschinenhalle und zogen mit allen Beteiligten eine positive Bilanz. Im Anschluss ließ es die internationale Jugend bei der „Europarty“ richtig krachen.

Geschafft, aber glücklich – so ließ sich die Laune der Teilnehmer wohl am ehesten beschreiben. In mehr als 20 Workshops lernten sie etwas über Europa, Werte, Sport und den olympischen Geist (die WAZ berichtete). Und was heutzutage nicht immer der Fall ist: Jugend und Politik waren sich letztlich einig: Die „Ruhr Games“ waren ein großartiges Event.

Familienministerin Schäfer freute sich über das hervorragende Gelingen der „Ruhrspiele“ und sprach von einer besonderen Atmosphäre. Im Mittelpunkt stand hierbei der internationale Austausch. Mehr als 14 Fahnen flatterten dazu symbolisch an der Galerie der Maschinenhalle – etwa aus Schweden, Kroatien, Frankreich, Dänemark und der Slowakei. Sandra Remmeling (19) aus Siegen erklärte: „Ich habe mich mit einem Mädchen aus Schweden unterhalten. Es war spannend, was sie aus der Heimat erzählte.“ Die digitale Brieffreundschaft wurde schnell geschlossen.

In Gladbeck waren natürlich auch Gäste der Partnerstädte mit von der Partie. Sportsamtleiter Klaus-Dieter Bugdoll war voll des Lobes: „Der Umgang untereinander war hervorragend und das Konzept des Regionalverbund Ruhr ist gut gelungen“

„Dieser Austausch war beeindruckend“, sprach die Frankfurterin Rocchia Dolormes (17) sicher vielen Teilnehmern aus dem Herzen. „Ich hoffe, dass die ‚Ruhr Games’ auch im nächsten Jahr statt finden. Ich wäre dabei“, so die Schülerin.

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