Minister Jäger: Ich drücke Euch die Daumen

Die A-52-Trasse im Blick: Christiane Schmidt (städt. A-52-Infopunkt) erläutert Details des Ausbauvorschlags; links Bürgermeister Ulrich Roland und NRW-Innenminster Ralf Jäger; rechts neben der Infopunkt-Mitarbeiterin schaut Landtagsabgeordneter Michael Hübner auf das Modell des Ausbau-Vorschlags. Foto: Dirk Bauer / WAZ FotoPool
Die A-52-Trasse im Blick: Christiane Schmidt (städt. A-52-Infopunkt) erläutert Details des Ausbauvorschlags; links Bürgermeister Ulrich Roland und NRW-Innenminster Ralf Jäger; rechts neben der Infopunkt-Mitarbeiterin schaut Landtagsabgeordneter Michael Hübner auf das Modell des Ausbau-Vorschlags. Foto: Dirk Bauer / WAZ FotoPool
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Der Tag des A-52-Ratsbürgerentscheids rückt näher. Am Donnerstag stattete NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) Gladbeck zu diesem Thema eine Visite ab.

Gladbeck.. „Ich drücke Euch die Daumen, dass möglichst viele Gladbecker mit Ja abstimmen werden.“ Das sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Donnerstagmorgen im städtischen A-52-Infopunkt im Neuen Rathaus.

Der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, ein gebürtiger Duisburger und somit ein Kind der Region, hatte sich in Gladbeck zur Visite angesagt, um sich über den aktuellen Stand in Sachen Ratsbürgerentscheid und auch über den Ausbau-Vorschlag selbst zu informieren. Das A-52-Ausbaumodell stand dabei vor allem im Blickpunkt.

„Das ist eine mutige Entscheidung“, lobte Ralf Jäger mit Blick auf Ratsbürgerentscheid und A-52-Modell das Team um Bürgermeister Ulrich Roland (SPD). „Man hätte auch einfach sagen können: Wir machen das.“ Nun werde mit dem Ratsbürgerentscheid am 25. März die gesamte Gladbecker Stadtgesellschaft an dieser Entscheidung beteiligt und das sei eine Vorgehensweise, die im ganzen Land NRW Beachtung und Aufmerksamkeit finde.

Und der Minister konnte auch gleich „live“ erleben, wie die Tagesarbeit im A-52-Infopunkt abläuft. Ein Ehepaar war zufälligerweise da, das sich über das Projekt informieren wollte. Ralf Jäger nach dem Gespräch mit diesen beiden Infopunkt-Besuchern: „Die Leute kommen wirklich hierher, um sich zu informieren und um sich dann eine Meinung zu bilden. Sehr vorbildlich ist das hier vom ganzen Verfahren her.“

Der Minister ließ auch keinen Zweifel daran, wie er selbst den Ausbauvorschlag einschätzt. Ralf Jäger: „So ein Tunnel bedeutet eine unglaubliche Steigerung der Lebensqualität in der Stadt.“

Städtische Entwicklungsflächen entlang der Trasse im Visier

Bei der Minister-Visite waren neben Bürgermeister Ulrich Roland auch Landrat Cay Süberkrüb (SPD) und der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Hübner dabei, der Ralf Jäger Details des Ausbauvorschlags erläuterte. Besonders ins Visier genommen wurden auch nochmals die möglichen städtischen Entwicklungsflächen entlang der Trasse, zu denen das Gelände gegenüber vom Stadion (der alte Wacker-Platz und das jetzige Kleingarten-Areal) gehört, aber auch Flächen entlang der Halden und das von der Stadt gekaufte Areal an der Uhlandstraße/Horster Straße.

Alles in allem sind das rund acht Hektar, die sich nach Einschätzung der Stadt nach einem A-52-Ausbau mit 1,5-km-Tunnel für rund 3,8 Millionen Euro vermarkten lassen (Wohnen, nicht-störendes Gewerbe, Freizeit). So könne die im Zuge des Projekts nötige Zwei-Millionen-Euro-Beteiligung der Stadt mehr als refinanziert werden.

Auch Landrat Cay Süberkrüb machte am Donnerstagmorgen im städtischen A-52-Infopunkt deutlich, dass der Kreis Recklinghausen als direkter Vorgesetzter der Kommunalaufsicht kein Problem habe mit der Zwei-Mio-Euro-Beteiligung der Stadt im Zuge des A-52-Projekts.

Rund 2500 Besucher hat es bereits im städtischen A-52-Infopunkt im Neuen Rathaus gegeben. Das erklärte Infopunkt-Mitarbeiterin Christiane Schmidt am Donnerstag beim Besuch von NRW-Innenminister Ralf Jäger. Das Infopunkt-Team, zu dem auch Katrin Weidmann und Tim Deffte zählen, ist nun auch stets samstags (10 bis 12.30 Uhr) präsent.

 
 

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