Lösung: die A 52

Feinstaub..  Gladbeck gehört zu den drei Städten mit der höchsten Feinstaubbelastung in NRW. Ein trauriger Rekord. Der Grund: Hier befinden sich fünf höhengleiche Straßenkreuzungen mit der B 224, gesteuert durch Ampeln. Zu Verkehrsspitzenzeiten entstehen Staulagen, die die o. g. Belastung extrem in die Höhe treiben.

Bei der B 224 handelt es sich de facto bereits jetzt um eine vielbefahrene Autobahn, allerdings mit Ampelkreuzungen. Der Lärm, der besonders durch ständiges Anfahren und Bremsen verstärkt wird, belastet die Anwohner in gesundheitsgefährdender Weise.

Bund, Land und Stadt haben sich 2015 auf einen Ausbau der B224 zur A 52 in Tunnellage geeinigt. Der Nutzen dieser Einigung liegt darin, dass die CO2-Belastung um mehr als 50% reduziert wird. Die Feinstaubbelastung geht sogar noch weiter zurück. Entsprechende Expertisen liegen vor. Tunnel und weitere Schallschutzmaßnahmen würden außerdem den Lärm deutlich reduzieren.

Nun gibt es in Gladbeck und Umgebung eine Gruppe von Menschen, die mit niedrigschwelligen Spitzfindigkeiten den Anwohnern der B 224 das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2, Abs. 2, Grundgesetz) nicht zugestehen wollen. Den Versuch, den Einstieg in eine ordentliche Planung der B 224 in Tunnellage zu verhindern, könnte man auch als „vorsätzliche schwere Körperverletzung“ im Sinne des § 223 StGB gegenüber den Anwohnern der jetzigen B 224 werten.

Was bewegt die o. g. Menschengruppe, die meisten sind durch ihre persönliche Wohnlage gar nicht betroffen, sich in dieser menschenverachtenden Weise auf Kosten anderer zu befriedigen?

Dieter Martin

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