Linke empört über Hüßhoffs Vorwurf

Für die Linke „ist das Maß jetzt voll“, reagiert Fraktionssprecher Olaf Jung auf Behauptungen Walter Hüßhoffs in einem Leserbrief in der WAZ, die Linke habe mehrere Ratsmitglieder mit Anzeigen und Klagen überzogen. „Das ist unwahr“, betont Olaf Jung, Fraktionssprecher der Linken. Wahr sei vielmehr, dass es nie eine Klage der Linken gegen Ratsmitglieder im Zusammenhang mit politischen Themen des Stadtrates gegeben habe. Und nie seien Ratsmitglieder durch Klagen der Linken bei ihren Entscheidungen unter Druck gesetzt oder eingeschüchtert worden.

Ein Rechtsstreit im Jahr 2012 habe nicht im Zusammenhang mit der Ratsarbeit gestanden, vielmehr habe sich ein Mitglied der Linken erfolgreich dagegen zur Wehr gesetzt, von einem mittlerweile verstorbenen SPD-Ratsmitglied als „stadtbekannter Lügner“ bezeichnet zu werden.

Jung weist in seiner Stellungnahme ebenfalls darauf hin, dass Hüßhoff zum zweiten Mal innerhalb dieses Jahres „Unwahrheiten über die Linke Gladbeck bzw. deren Mitglieder verbreitet hat“. Nachdem er sich beim letzten Mal dafür öffentlich entschuldigt habe, (in einer Kleinanzeige in der WAZ), zwinge er die Fraktion jetzt zu rechtlichen Schritten, die „eigentlich ganz und gar nicht gewollt sind“, so Jung. „Wir müssen aber davon ausgehen, dass von Walter Hüßhoff Falschbehauptungen aufgestellt werden, welche die Linke verächtlich machen und in der öffentlichen Meinung herabwürdigen. Wir sehen uns daher zu unserem Leidwesen gehalten, rechtliche Schritten gegen Herrn Hüßhoff zu prüfen.“

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