Kruse: Groschek muss sich an das Nein der Gladbecker halten

Die Gladbecker stimmten am 25. März 2012 beim Ratsbürgerentscheid mit überwältigender Mehrheit gegen den Ausbau der B 224 zur A 52.
Die Gladbecker stimmten am 25. März 2012 beim Ratsbürgerentscheid mit überwältigender Mehrheit gegen den Ausbau der B 224 zur A 52.
Foto: WAZ

Gladbeck.  Vor dem Hintergrund des jüngsten A-52-Vorstoßes von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) pro Ausbau dringt Franz Kruse (Die Linke) darauf, dass das Votum des Gladbecker A-52-Ratsbürgerentscheids Bestand hat und beachtet wird.

Im offiziellen Abstimmungsbogen des A-52-Ratsbürgerentscheides sei „für jedermann klipp und klar nachzulesen“ gewesen, dass es um eine Entscheidung zum A-52-Ausbau gegangen sei und nicht nur um eine Zwei-Millionen-Euro-Beteiligung der Stadt.

Franz Kruse mit Blick auf die Begleit-Texte auf dem Stimmzettel vom 25. März: „Kann man den Bürgern noch deutlicher machen, dass sie mit ihrem ,NEIN’ gegen die Autobahn stimmen? Und es gab dieses ,NEIN’, mit ganz klarer Mehrheit. Es gilt für ganz Gladbeck, auch und vor allem für Wittringen.“ NRW-Verkehrsminister Michael Groschek müsse sich an dieses klare „Nein“ der Gladbecker Bevölkerung halten, unterstreicht Franz Kruse.

Auch WAZ-Leser Andreas Gastreich fordert in einem aktuellen Leserbrief eine strikte Beachtung des Bürgervotums vom 25. März: „. . .es war ganz deutlich eine Entscheidung über die Frage: Eine Zukunft mit Autobahn ODER eine Zukunft mit einer Bundesstraße, die jetzt langfristig als Verkehrsader mitten in der Stadt anzusehen und entsprechend zu behandeln ist, also KURZFRISTIGE Verbesserungen in Punkto Lärm- und Feinstaubemissionen z.B. erfordert. Lassen Sie uns doch gemeinsam in diese Richtung voranschreiten und die Situation für alle beteiligten Bürger JETZT verbessern.“

 
 

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