Klima-Manager kommt 2012

mb
Solarkollektoren sollen weiter gefördert werden. Foto: Dennis Straßmeier / WAZ FotoPool
Solarkollektoren sollen weiter gefördert werden. Foto: Dennis Straßmeier / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool
Klimaschutz ist nicht nur ein Thema der internationalen und nationalen Politik; auch im lokalen Bereich tut sich was - ab 2012 gibt es einen Gladbecker Klimaschutz-Manager.

Der neue Klimaschutz-Manager wird zum 1. Januar 2012 seinen Dienst aufnehmen.

Das berichtete Dezernent Dr. Thomas Wilk am Montagabend im Umweltausschuss. Die Stelle wird zu 95 Prozent vom Bund gefördert und läuft über drei Jahre.

Es gebe ein äußerst qualifiziertes Bewerberfeld, unterstrich Dr. Wilk im Fachausschuss, so dass man mit einer sehr ambitionierten und fachkundigen Wahrnehmung der neuen Stelle rechnen dürfe.

Der Klimaschutz-Manager setzt vor allem das bereits verabschiedete Handlungsprogramm zum lokalen Klimaschutzkonzept um. Es setzt Schwerpunkte in den Bereichen Energie-Einsparung, Optimierung der Energie-Effizienz und Ausbau der erneuerbaren Energien.

Solarenergie-Förderung

Der Ausschuss entschied auf Antrag der Grünen zudem, die seit 15 Jahren erfolgreich betriebene lokale Solarkollektoren-Förderung nicht einzustellen, sondern sie (bei halbiertem Fördersatz) als Teil des Klimaschutz-Konzeptes fortzuführen. Dieses Erfolgsmodell dürfe nicht aufgegeben werden, hieß es in zahlreichen Rede-Beiträgen.

Klimaschutz in der City

Auf Anregung von Bernd Lehmann (Grüne) sollen die Klimaschutz-Aktivitäten auch mit dem Integrierten Handlungskonzept Innenstadt verknüpft werden. Bei Fassaden-Gestaltung und Beleuchtungs-Fragen ließen sich hervorragend Verbindungen ziehen, so Lehmann.

Ulrich Namyslo (CDU) regte an, dass der neue Klimaschutz-Manager seine Büro-Räume im Innovationszentrum Wiesenbusch beziehen solle, um bei öffentlichkeitswirksamen Info-Veranstaltungen (zum Beispiel zum Thema Wärmepumpen) sofort vor Ort präsent zu sein. Zudem seien zahlreiche Fachfirmen dort beheimatet.

Die Ansiedlung im Innovationszentrum wurde allerdings mit Hinweis auf die dabei entstehenden Mietkosten abgelehnt - im Rathaus stehen Büroräume ohne zusätzlichen Kostenaufwand zur Verfügung.