JU packt die A 52 an

Jan Sporkmann (links) und Matthias Eichenauer im Interview mit der WAZ-Lokalredaktion. Foto: Dirk Bauer / WAZ FotoPool
Jan Sporkmann (links) und Matthias Eichenauer im Interview mit der WAZ-Lokalredaktion. Foto: Dirk Bauer / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool
An der Spitze derJungen Union hat es einen Wechsel gegeben - für die WAZ-Lokalredaktion Anlass zu einem aktuellen Interview mit den Nachwuchspolitikern.

Gladbeck.. Seit Mitte Dezember ist Jan Sporkmann (19) der neue JU-Vorsitzende in Gladbeck. JU - das ist die Junge Union, die Nachwuchsorganisation der CDU. Die WAZ sprach mit Jan Sporkmann, seinem Stellvertreter Matthias Eichenauer (20) und Pressesprecherin Maike Hein (23) über die aktuelle JU-Arbeit und das Engagement in der lokalen Politik.

Kann man junge Leute heutzutage überhaupt für die Lokalpolitik gewinnen?

Jan Sporkmann: Wenn man es richtig anpackt und die Themen gut erklärt und erläutert, auf jeden Fall! Wir haben rund 70 Aktive in unseren Reihen, viele davon um die 18, 19 oder 20 Jahre alt. Wir wollen vor allem Themen-Vermittler sein. Bei uns soll Politik auch Spaß machen.

Welche Themen stehen im Moment im Mittelpunkt?

Maike Hein: Unsere thematische Jahresplanung erstellen wir in wenigen Tagen: Der kommende A-52-Ratsbürgerentscheid steht aber in diesen Wochen an vorderster Stelle. Das Projekt betrifft ja vor allem die junge Generation. Also sollten sich die jungen Menschen in Gladbeck auch möglichst genau dazu informieren.

Welche Themen sind neben der A 52 von besonderem Interesse für die JU?

Matthias Eichenauer: Wir wollen vermehrt Freizeitmöglichkeiten und Treffpunkte für junge Leute in Gladbeck schaffen; und wir wollen auch die Situation der Stadtfinanzen verstärkt in den Blickpunkt junger Bürger rücken.

Es heißt immer, junge Leute wollen in den meisten Fällen nur noch projektbezogen und für eine überschaubare Zeit aktiv werden – ist das auch Ihre Erfahrung?

Jan Sporkmann: Nein. Wenn man’s richtig macht, kann man junge Menschen auch für eine langfristige Parteiarbeit gewinnen. Für ein Engagement also, das auch mit Sitzungen und festen, oft arbeitsintensiven Terminen über einen längeren Zeitraum verbunden ist.

Nun geht’s also erst einmal vorrangig um die A 52. . .

Sporkmann: Ja. Am 11. Februar, das ist ein Samstag, laden wir um 11 Uhr zu einem A-52-Infotreffen speziell für junge Leute ins CDU-Parteilokal am Kirchplatz ein. Andreas Willmes vom CDU-Stadtverbandsvorstand wird dann die Projektplanung im Detail erläutern. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und auch auf eine intensive Diskussion, denn schon 16-Jährige haben ja das Wahlrecht beim Ratsbürgerentscheid am 25. März.

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen