In Gladbeck sind viele Facetten der Theaterkunst zu sehen

Svenja Suda
Liebesperlen kullern in der Gladbecker Stadthalle über die Bühnenbretter.
Liebesperlen kullern in der Gladbecker Stadthalle über die Bühnenbretter.
Foto: Stadt Gladbeck
Der Spielplan für die kommende Saison in der Gladbecker Mathias-Jakobs-Stadthalle steht. Komödie und Kabarett, Gesang und Schauspiel stehen zur Wahl.

Gladbeck.  Komödie und Kabarett, namhafte Künstler und verheißungsvolle Talente, Stücke für Kinder und Erwachsene, beschwingte Töne und kritische Aussagen – all das steht auf den Spielplan für die neue Theatersaison ab September. Die WAZ bietet schon einmal einen Einblick, für welche Produktionen sich der Vorhang in der Mathias-Jakobs-Stadthalle an der Friedrichstraße 53 hebt.

1Der Kabarettist Wilfried Schmick­ler hat sein neues Programm „Der Letzte“ im Gepäck, wenn er am 7. September zu Gast in Gladbeck ist. Das Publikum erwartet politische Satire – tagesaktuell, wortgewaltig und humorvoll vorgetragen.

2„Liebesperlen“ (Abo G) sollen am 13. September das Publikum mitreißen. Das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel bringt die Produktion auf die Bühnenbretter.

3Die schrullige Sauerländerin Frieda Braun greift am 29. September (Abo K) zum Mikro. In ihrem Solo-Programm legt sie eine „Rolle vorwärts“ hin.

4Mädchen und Jungen ab fünf Jahren erleben am 28. September „Hans im Glück“, präsentiert vom CASAMAX-Theater Köln.

5Abo K: Wie Frauen den Mann fürs Leben finden, erklärt sich bei der Vorstellung des Liederabends von Dietmar Loeffler. Unter dem Titel „Männerbeschaffungsmaßnahmen“ sind unter anderem zu hören: Jasmin Wagner, Ulla Meinecke und Ella Endlich. Abonnenten dürfen sich ebenfalls auf die Erfolgsgeschichte „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ freuen.

6Turbulent geht’s bei der Travestie-Komödie „Rubbeldiekatz“ zu. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Kinofilm von Detlev Buck.

7Zum Abschluss der Spielzeit im Komödien-Abo gibt’s am 12. Mai kommendem Jahres „Ausgerechnet Mallorca“. Um drei Urlauber bricht Chaos aus – und das dürfte die Lachmuskeln des Publikums gehörig strapazieren.

8Der „Gemischte Ring“ (Abo G) umfasst eine Vielzahl verschiedener Genres. Da wäre zum Beispiel das Schattenspiel der „Moving Shadows“ zu nennen. Die Akteure lassen optisch ihre Körper zu fantasievollen Gestalten und Objekten, zu Tieren, Pflanzen und Menschen verschmelzen.

9Ihr Gladbeck-Debüt gibt die Kammeroper Köln mit ihrer Variante des Musicals „Les Misérables“ nach dem Meisterwerk von Victor Hugo.

10Die Bremer Bühne Cipolla will die Stadthallen-Besucher mit der Produktion „Bestie Mensch“ nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Émile Zola fesseln. Bei dem Stück handelt es sich um eine Kooperation mit dem Metropol-Ensemble Bremen.

11Gilla Cremer hat die „Die Dinge meiner Eltern“ in petto. Das Ein-Frau-Stück setzt den Schlusspunkt unter die Abo-Saison des „Gemischten Rings“.

12Fans pointierter Aussagen und scharfer Beobachtungen – gepaart mit einer kräftigen Dosis spitzzüngigen Humors – könnten mit dem Kabarett-Ring liebäugeln. Bei diesem Abonnement geben sich namhafte Größen der Szene in Gladbeck ein Stelldichein.

Neben dem bereits genannten Wilfried Schmickler lässt Anka Zink von sich hören. Ihr Auftritt steht unter dem Titel: „Zink ex­trem positiv“. Uli Masuth verspricht dem Publikum „Und jetzt die guten Nachrichten“, während Christoph Sieber „Hoffnungslos optimistisch“ vor die Zuschauer tritt.